BUMBLEBEES WURZELBROT – KÖSTLICH, KROSS & KETOGEN

Aufgepasst, hier kommt das leckerste Weißbrot, das du garantiert jemals in deiner Keto-Laufbahn gegessen hast! Sieht aus wie Weißbrot, riecht und schmeckt wie Weißbrot – IST Weißbrot…! Bissen für Bissen pures Brot-Feeling bei nur 0,9g KH pro 30g-Scheibe 🙂 Und noch dazu supersimpel zuzubereiten, yippieh…!

Ich bin wirklich über alle Maßen happy – nach zigmaligem Herumtüfteln ist ein Brot entstanden, das dem originalen Weißbrot in absolut nichts mehr nachsteht. Wer hätte das für möglich gehalten? Ich habe zwar schon ein breites Repertoire an ketogenen Brotrezepten entwickelt und war soweit auch glücklich damit – aber dieser letzte ultimative Kick, dieses absolute Weißbrot-Mundgefühl, hat mir bislang noch gefehlt. Diese Kreation setzt dem ganzen Keto-Brot-Thema jetzt einfach noch das kohlenhydratarme Krönchen auf 😀 Übrigens sind im Zuge meiner Tüfteleien noch einige andere superleckere Brotrezepte entstanden, die ich selbstverständlich demnächst hier auf meinem Blog verrate.

Das rustikale Wurzelbrot macht sich sowohl mit süßem als auch mit pikantem Belag toll und schmeckt einfach hervorragend. Es ist in der Konsistenz ein klein wenig fester als Bumblebees ultimatives Weißbrot und bringt damit ein Stück mehr “Biss” ins Spiel 🙂

Und, das muss jetzt auch mal ganz offen gesagt werden: das Brot sieht sehr, sehr appetitlich aus – ich würde sogar fast sagen: es ist richtig schön. Brot-Liebhaber werden verstehen, was ich meine. Denn: ja, Brot und Brötchen sind doch auch optisch eine Verführung. Und dass Keto-Brot nun nicht nur die Geschmacksknospen, sondern auch das Auge delektiert, ist doch ganz und gar nicht verkehrt, oder….?

Aus dem Teig entsteht ein Brot ganz beachtlicher Größe – das längliche Brot ist unglaublich ergiebig. Zu zweit haben wir 4 Tage daran gegessen und haben wirklich reichlich davon geschmaust (mein Sohn ist ein richtiger Brot-Tiger, der sich mit Vorliebe Schinken-Käse-Toast im Plattengriller daraus gezaubert hat).

Glücklicherweise ergibt sich keinerlei Problem hinsichtlich der Haltbarkeit, da ja keine frischen Eier zum Einsatz kommen, sondern stattdessen Eiklarpulver. Damit hält sich das Wurzelbrot – vorausgesetzt, du kannst dich beim Essen zurückhalten – auch locker eine ganze Woche…

Die Brotkruste ist, wenn das Brot frisch aus dem Backofen kommt, schön fest und kross, allerdings verliert sich dieser Zustand im Zuge des Abkühlvorganges wieder ein bisschen. Das ist zwar schade, tut dem Brotgenuss aber dennoch keinerlei Abbruch, das kann ich dir versprechen. 🙂

Für die Herstellung von Bumblebees Wurzelbrot ist außerdem keinerlei Schnickschnack vonnöten 😉 Alles, was du brauchst, sind quasi die Standardzutaten in der ketogenen Küche: Mandelmehl & Co.

Oh, ich merke, ich verquatsche mich schon wieder – dickes Sorry! 😉 Aber hier kommt jetzt endlich das Rezept. Ich wünsche dir gutes Gelingen und lass dir Bumblebees Wurzelbrot so richtig gut schmecken! Es würde mich wie immer sehr freuen, wenn du mir einen Kommentar oder eine Nachricht hinterlässt, wie/ob dir das Rezept gefallen hat.

Liebste ketogene Grüße 🙂
Bumblebee

Bumblebees Wurzelbrot

Rezept von Bumblebee im KetolandGang: Brot und BrötchenSchwierigkeit: einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Koche-/Backzeit

40

Minuten

Besser geht’s wirklich nicht mehr – das leckerste ketogene Weißbrot der Welt, mit rustikalem Touch und sensationellen 0,9 (!) Gramm KH pro Scheibe…
Rezept ein Brot mit circa 1.000 Gramm.

Zutaten

  • 150g Mandelmehl (nicht entölt!)

  • 50g Flohsamenschalen gemahlen (ich verwende mivolis von DM)

  • 50g Eiklarpulver

  • 150g Bambusfasern

  • 2 Päckchen Trockenhefe

  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver

  • 1 gehäufter TL unjodiertes Himalaya-Salz (ca. 7g)

  • 50g geschmolzene Butter

  • 500ml heißes Wasser

  • 100ml Buttermilch

  • 5 EL Apfelessig (50ml)

  • ca 1 bis 2 EL Bambusfasern zum Bestreuen

Zubereitung

  • Backrohr auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die kalte Buttermilch in das heiße Wasser kippen – es entsteht eine gut lauwarme Flüssigkeit.
  • Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben, Buttermilch-Wasser-Mix, Apfelessig und geschmolzene, überkühlte Butter dazu geben und zu einem homogenen Teig mixen.
  • Teig nun etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur rasten lassen.
  • Den Teig nun aus der Schüssel auf eine mit einem Bogen Backpapier belegte Arbeitsplatte kippen und in eine längliche Form bringen. Der Teig sollte sich gut und ohne zu Kleben bearbeiten lassen, ggf. mit etwas Bambusfasern bestreuen.
  • Wenn der Teig zu einem länglichen Wecken geformt ist, diesen an beiden Enden nehmen und vorsichtig einige Male “gegengleich” drehen, damit die typische Wurzelbrotform entsteht.
  • Den Brotteig nun mit einigen Bambusfasern “bemehlen”, um dem Brot den späteren rustikalen Touch zu verleihen, und mit einem Messer einige Male die Oberfläche einschneiden.
  • Nun den Teig mitsamt dem Backpapier in das vorgeheizte Backrohr auf das BackGITTER (NICHT auf das Backblech!) legen und circa 45 Minuten backen. Das Brot geht während des Backens schön auf.
  • Nach Ende der Backzeit das Wurzelbrot herausnehmen und idealerweise auf einem Gitter, das mit einigen Lagen Küchenrolle belegt ist (um die Restfeuchtigkeit “aufzusaugen”), abkühlen lassen.
    Genießen! 🙂

Anmerkungen

  • Bumblebees Wurzelbrot hat eine tolle Haltbarkeit. Da keine frischen Eier verwendet werden, hält sich das Brot ganz easy circa eine Woche bei Raumtemperatur und bleibt trotzdem schön soft.

Ich habe dir hier die Produkte, die ich zur Zubereitung dieses Brotes verwendet habe, verlinkt, damit auch ganz und gar nichts schief gehen kann 😉

Weiters verwende ich die gemahlenen Flohsamenschalen von dm (unbezahlte Werbung!), damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht und das Preis-/Leistungsverhältnis ist top, wie ich finde. Mein Himalayasalz kaufe ich übrigens auch bei dm – ich mag es am liebsten und verwende es seit vielen Jahren (ich esse NIEMALS jodiertes Speisesalz!).


Nährwerte:

Nährwerte je 100 Gramm:

168.3

Nährwerte pro Scheibe à 30g:

50.5


Du möchtest mich unterstützen?

Wenn dir meine Arbeit gefällt, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine virtuelle Tasse Kaffee spendierst. DANKESCHÖN! 😊

Information:
Bumblebee nimmt am Affiliate Programm von Amazon.de teil. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Ich empfehle hier jedoch ausschließlich Produkte, von denen ich qualitativ absolut überzeugt bin und die ich auch selber verwende.

Wichtig: Für dich ändert sich am Kaufpreis deines Produktes rein gar nichts!


Lust auf noch mehr zuckerfreie, mehlfreie Rezepte? Vielleicht gefallen dir auch diese Kreationen:

54 Antworten

  1. Hallo liebe Bumblebee, seit ich deine Rezepte entdeckt habe, komme ich aus dem Backen nicht raus😁. Vor einer halben Stunde habe ich das Wurzelbrot aus dem Ofen geholt und da ich es nicht abwarten konnte, habe ich es noch warm angeschnitten und probiert. Es war köstlich! Allerdings werde ich ab sofort die Mengen halbieren, sonst komme ich mit dem Essen nicht nach. LG Martina D.

    1. Liebe Martina,

      mir geht es ganz genauso. Allerdings habe ich festgestellt, dass sich das Brot super scheibenweise einfrieren lässt. Ich tau es dann immer in der Mikrowelle auf und habe dann leicht warmes Brot, das wie frisch gebacken schmeckt. Ich liebe das Wurzelbrot in Aioli oder gutem Olivenöl gedippt am liebsten…

      VG Sandra

      1. Hallo liebe Sandra,
        danke für den Tipp mit dem scheibenweisen Einfrieren – das ist wirklich spitze und ideal, um immer einen Brotvorrat parat zu haben! 😍
        Geschmacklich bin ich zu 100% bei dir – in feines Olivenöl gedippt ist das Brot wirklich ein Hochgenuss! Bezüglich Aioli bin ich jetzt aber neugierig geworden: ich habe bislang immer einen relativ großen Bogen darum gemacht – und zwar weniger aus Geruchsgründen 😉 als vielmehr aufgrund der vergleichweise hohen Carbs, die das leckere Lauchgewächs leider mit sich bringt. Aber eigentlich ist das unnötig, denn man braucht ja nur einige wenige Knoblauchzehen für die köstliche spanische Spezialität….ich denke, ich werde mich auch an eine Aioli machen.
        DANKE für die tolle Anregung! 😍
        Liebe Grüße,
        Bumblebee

      2. Hallo Sandra, besten Dank für den Einfrier-Tip, so muss man nicht so oft backen. Ja, mit dem richtigen Olivenöl, Aioli oder Mojo kann auch ich kaum widerstehen. VG Martina

    2. Liebe Martina,
      yippieh, das ist doch klasse 😍😍😍 Für mich jedenfalls ein suuuuuupertolles Kompliment, für das ich mich herzlich bei dir bedanken möchte! 💛
      Ich mag das Wurzelbrot auch besonders gern, vor allem lässt es sich prima abwandeln mit verschiedenen Kräutern etc. kann man immer wieder neue Geschmackrichtungen daraus zaubern.

      Viele liebe Grüße nach Deutschland,
      Bumblebee

  2. Liebe Sabine,

    herzlichen Dank für Deine Rückmeldung. Ich habe soeben das Kartoffelbrot gebacken und ich kann es nicht anders sagen: einfach geil!!!

    Es hat scheinbar wirklich an den Flohsamenschalen gelegen. Das Kartoffelbrot ist etwas aufgegangen, immer noch etwas kompakt (es ist nicht so großporig wie Deins), aber lange nicht so sehr wie das Wurzelbrot und definitiv mega lecker. Morgen wird ein neues Wurzelbrot gemacht.

    Ich nehme vollfettes Mandelmehl (das ist ja gerade der Spaß am Ketogenen: der Geschmacksträger Fett kann, darf und muss überall mitspielen…), schätze aber, dass ggf. die Trockenhefe bzw. mein Reinweinsteinbackpulver nicht so richtig mitzieht. Da gibt es ja reichlich Qualitätsunterschiede. Oder aber mein Wasser war zu heiß (hatte es auf 80 Grad erhitzt und dann die kalte BuMi dazu gegeben). Daran kann ich ja auch noch schrauben.

    Frage: die Hefe ist als Geschmacksverstärker dabei, oder? Dann würde ich vielleicht mal Hefeflocken probieren wegen der Verträglichkeit.

    So what: ich gebe an dieser Stelle nicht auf und backe weiter.

    Danke, Danke, Danke!

    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Hallo liebe Sandra,
      oh, das ist schön – dann darf ich dich ab sofort auch zu den Kartoffelbrot-Fans zählen! 😃😃😃
      Und es ist wirklich immer wieder interessant, dass einzelne Zutaten das Backergebnis so dolle beeinflussen können. Da dein Brot noch immer etwas zu kompakt ist, könntest du es mit 1 oder sogar 2 zusätzlichen Eiern im Teig versuchen. Damit gibst du den ganzen Quellstoffen im Teig mehr Flüssigkeit zum Entfalten beim Backen und das Brot sollte dann auch besser und mehr aufgehen.
      Was die Temperatur des Wasser betrifft, so denke ich, dass es daran eher weniger liegen könnte, denn durch die Zugabe der kalten Buttermilch kühlt das heiße Wasser ja herunter auf gut lauwarme Temperatur, die an und für sich problemlos ist.
      Es stimmt, die Trockenhefe dient in erster Linie dem “brotigen” Geschmack – für das Aufgehen des Brotes sorgt nämlich das zugesetzte Backpulver. Wobei viele das Backpulver auch weglassen und das Brot durch die Trockenhefe trotzdem schön aufgeht – ich selbst habe es aber noch nicht probiert.

      Ich bin ganz sicher, du stehst knapp vor dem “Durchbruch” und freust dich beim nächsten Anlauf über ein perfektes Brot! Meine Daumen sind schon mal fest gedrückt ✊
      Ganz liebe Grüße,
      Sabine

  3. Hallo Sabine,

    ganz herzlichen Dank für deine vielen Brotrezepte. Ich habe heute das erste getestet: Wurzelbrot. Ich habe nur die Hälfte gemacht (zum ausprobieren) und was soll ich sagen: MEGA! Meins ist leider nicht sonderlich fluffig geworden oder aufgegangen, aber geschmacklich richtig lecker und sehr nah an einem Baguette/Wurzelbrot dran. Ich hatte einen Teil davon längs aufgeschnitten, die Schnittseite in Olivenöl angebraten, dann mit Tomate und Mozzarella belegt und in meiner Multi-Mikrowelle überbacken… Das kann ich jetzt -Dank Dir- wieder regelmäßig essen (ist nämlich eins meiner Leibgerichte zu Nichtketozeiten gewesen).

    Ich konnte den Teig nicht “drehen”, er war recht bröselig, daher ist es bei mir ein Baguette geworden. Was mal wieder zeigt: never change a running system ääääh recipe 😉 Also düse ich morgen mal zu dm und hole gemahlene Flohsamenschalen von Mivolis. Ich hatte nur grobe Flohsamenschalen da, die ich dann im Thermomix gemahlen habe (was dann scheinbar nicht richtig funktionierte) bzw. von -carb das Flohsamenschalenmehl, was aber alles, wo ich es beimenge, schlotzig schlabberig macht, weshalb ich das also von vornherein ausgeschlossen habe. Den Teig hab ich nachher aber zügig und wirklich nicht viel von Hand gerührt.

    Und morgen teste ich mal das Kartoffelbrot an. Es ist schlicht einfacher, ein Brot zu backen und scheibenweise einzufrieren, als jeden Tag das sogenannte Keto-Tassenbrot zu zaubern, was immer sehr nach Ei schmeckt, den Eiverbrauch in die Höhe schraubt und zudem nicht zu allem Belag passt.

    Ich hab mir jedenfalls schonmal eine “muss ich unbedingt nachkochen”-Liste mit Deinen Rezepten angelegt 😉

    Viele Grüße aus Bonn
    Sandra

    1. Hallo liebe Sandra,
      viiiiiielen lieben Dank für deine netten Zeilen, ich freue mich wirklich sehr, dass du meine Brotrezepte magst! 😃
      Das ist dann so eine Art Bruschetta, die du dir aus dem Wurzelbrot zauberst, richtig? Mmmmmh, da bekomme ich jetzt richtig Lust darauf, das auszuprobieren. Schön, dass du damit dein High Carb Lieblingsrezept ketogenisieren kannst.
      Ich bin nicht sicher, ob die von dir beschriebene trockene (bröselige) Konsistenz des Brotteiges (nur) an den Flohsamenschalen liegt. Darf ich fragen, welches Mandelmehl du verwendest? Deiner Beschreibung nach klingt es nämlich ein wenig so, als wäre da (teil-)entöltes Mandelmehl im Spiel. Dieses zieht sehr viel Flüssigkeit und das führt dann dazu, dass der Teig krümelt. Ich verwende in meinen Rezepten ausschließlich vollfettes Mandelmehl, da dieses – besonders bei den Brotrezepten – einfach unschlagbar köstliche Resultate liefert.
      Sollte dein Wurzelbrot also beim nächsten Backversuch trotz “richtigem” Flohsamenschalenmehl wiederum nicht das gewünschte Ergebnis liefern, bleibt als mögliche Ursache nur das Mandelmehl (du kannst übrigens auch feinst gemahlene blanchierte Mandeln verwenden).
      Ich hoffe, das Kartoffelbrot ist dir toll gelungen und trifft deinen Geschmack ebenfalls (für mich gehört es zu meinen persönlichen Favoriten). 😊
      Danke, dass du Bumblebee auf deine Nachkoch-To-Do-Liste gesetzt hast 😘😘😘
      Herzliche Grüße nach Bonn sendet dir
      Sabine

  4. Hallo Sabine,
    da ich nun endlich alle Originalzutaten (Mandelmehl, Eiklarpulver…) beieinander habe, hab ich mich heute an deine Brote herangewagt. Das Wurzelbrot habe ich soeben aufgeschnitten und bin begeistert. Es sieht toll aus und schmeckt auch super. Endlich ein Weißbrot welches eine eingeschworene Weißbrotliebhaberin als sehr gut bezeichnen kann! Ich ernähre mich seit einem halben Jahr Low Carb und solange bin ich auch schon auf der Suche nach einem guten Weißbrot, da das mir am meisten gefehlt hat.
    Übrigens finde ich alle anderen Rezepte auch super und werde bestimmt noch vieles ausprobieren. Gerade ist auch noch das Kartoffelbrot im Ofen. Ich werde berichten.
    Vielen Dank für diese tolle Seite und die Mühe beim Experimentieren.

    Herzliche Grüße
    Lena

    1. Liebe Lena,
      viiiiiiiiiiiiiiielen herzlichen Dank für deine superlieben und lobenden Worte, darüber freue ich mich wirklich RIESIG! Schön, dass ich mit meinen Rezepten deinen Low Carb Alltag etwas bereichern kann. Ich kann dir übrigens auch das Fladenbrot wärmstens empfehlen – es ist wirklich ein toller Genuss und ich kann mir vorstellen, dass es dir auch gut gefallen könnte 🙂

      Viele liebe Grüße aus Österreich sendet dir
      Sabine

  5. Liebe Sabine,
    liebe Desi,

    auch das Brioche-Rezept klappt ganz wunderbar mit frischer Hefe. Ich habe das Backpulver weggelassen und stattdessen einen Vorteig aus einem 1/2 Würfel frischer Hefe und 1/2 TL Honig hergstellt.

    Liebe Grüße
    Nina

    1. Liebe Nina,
      danke für deinen wertvollen Input! Es ist wirklich an der Zeit, dass ich auch einen Versuch wage, das Backpulver wegzulassen und stattdessen nur mit aktivierter Hefe zu arbeiten. 🙂
      Liebe Grüße,
      Sabine

  6. Liebe Sabine,

    da bin ich aber richtig gespannt. Bis jetzt hat meine bessere Hälfte nur dein Wurzelbrot und das Delizioso genehmigt, alles andere wurde als nicht geniessbar strikt verweigert.
    Das nächste Mal werde ich versuchen die halbe Menge Wurzelbrot mit 1/4 Würfel frischer Hefe zu backen, dann wäre es perfekt. Manchmal mische ich auch 20-30g Sojakleie ein, die lockern schön. Und ich stelle immer eine Schüssel mit Wasser in den Backofen – so wird die Kruste besser und das Brot nicht zu früh dunkel. Ich glaube ich habe jetzt alle erlebten Fehlerquellen genannt 🙂

    Liebe Grüße
    Desi

    1. Liebe Desi,
      da fühle ich mich sehr gebauchpinselt, dass dein Partner gleich zwei meiner Brote als genießbar erachtet 😀 Da mein Mister Bumblebee auch ähnlich geartet ist, weiß ich nur allzu gut, was für ein Erfolgserlebnis solch ein positives Feedback ist 😉
      Sojakleie ist eine wirklich tolle Zutat, die ich eigentlich auch sehr schätze, aber leider ernten ketogene Rezepte mit Sojaprodukten häufig viel Kritik, deshalb versuche ich, weitestgehend Rezepte ohne Soja bzw. Hülsenfrüchte online zu stellen. Ich persönlich bin aber ganz deiner Meinung, dass Brote mit Sojakleie bzw. -mehl in Konsistenz und Geschmack auch ganz klasse sind.
      Nochmals vielen Dank für deine wertvollen Tipps und Anregungen. Ich bin gespannt auf weitere Berichte und freue mich darauf, wieder von dir zu lesen!
      Herzlichst,
      Sabine

  7. Liebe Sabine,

    tausend Dank für deine tollen Brotrezepte! Alles, was ich bis jetzt ausprobiert habe, war zu eier- und quarklastig und somit für mich kein Brotersatz.
    Ich muss aber gestehen, dass ich frische Hefe benutze ( 1/4 Würfel für 1/3 der Brotmenge) und diese mit je 1TL Zucker und Backhelfer füttere. Davon bleibt am Ende nix übrig, die Hefe frisst alles auf. Man braucht kein Backpulver und keinen Essig und das Brot geht wunderbar auf. Da die Hefe aber sehr wenig Futter hat, darf man den Teig nicht zu lang ruhen lassen, bei 15min war der schon überreif und das Brot ging in die Breite beim Backen. Beim Kürbiskernbrot und dem Delizioso funktioniert es auch nur mit frischer Hefe. Es liegt wohl an den Bambusfasern, bei Rezepten nur mit Nussmehlen funktioniert die Hefe angeblich nicht, hab ich selbst aber nie ausprobiert.
    Man muss aber auch für LC-Gebäck eben bisschen Backkenntnisse haben und sich von der Vorstellung trennen, ein Ketobrot kann wie ein richtig gutes normales Brot schmecken. Es sind zwei ganz verschiedene Sachen und nicht miteinander zu vergleichen.

    Liebe Grüße aus Wien
    Desi

    1. Liebe Desi,
      vielen lieben Dank für deine netten und informativen Zeilen! Aufgrund der Tatsache, dass Trockenhefe momentan offenbar europaweit Mangelware ist, habe ich in den letzten Wochen auch zahlreiche Versuche mit Frischhefe gemacht und muss gestehen, ich bin ein großer Fan von den Ergebnissen 🙂 Ich persönlich allerdings verzichte auf den Zucker, was wiederum dazu führt, dass der Hefeansatz nicht aufgeht – im Ergebnis allerdings bemerkt man davon nichts 😉 Ich muss jedoch hinzufügen, dass ich trotzdem Backpulver in den Teig gebe. Basierend auf deiner Anregung bin ich nun aber neugierig geworden und werde auch testen, wie die Resultate ausfallen, wenn das Backpulver weggelassen wird. Danke für deinen wertvollen Hinweis.
      Demnächst folgen einige weitere Brotrezepte auf dem Blog, die tatsächlich wie “normales” Brot schmecken und wirklich keinerlei Unterschied mehr erkennen lassen (zumindest dem gestrengen Gaumen meines Mister Bumblebee nach ;-))
      Viele liebe Grüße nach Wien sendet dir
      Bumblebee

  8. Liebe Sabine,

    das Stockbrot-Experiment ist geglückt 🙂 Wie Du empfohlen hast, habe ich etwas Xanthan hinzugefügt, so dass sich der Brotteig gut um den Stock wickeln und auch wieder lösen ließ. Das Stockbrot habe ich dann mit Bärlauchbutter und Käse gefüllt … ein Traum!

    Es war noch etwas Teig übriggeblieben und den habe ich am nächsten Tag dünn ausgerollt, in Dreiecke geschnitten, mit Käse und Schinken bzw. zuckerfreien Schokodrops belegt und zu Hörnchen aufgerollt. Besonders die Schoko-Variante hat mich doch sehr an meine Kndheit erinnert. Da gab es zum Sonntagsfrühstück ab und zu “Knack & Back-Croissants” mit Nutella 🙂

    Und dann gab es zum Sonntagsbrunch auch noch Dein Brioche. Auch das Rezept ist super lecker und nicht nur gut bei den Kindern angekommen. Ruck zuck war alles verputzt!

    Vielen Dank für Deine Rezepte und liebe Grüße
    Nina

    1. Liebe Nina,
      yippieh! Das ist ja cool, dass du so eine Köstlichkeit gezaubert hast – mit Bärlauchbutter und Käse…! Beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Mund zusammen….
      Dass sich der Teig sogar toll für süße Füllungen eignet, ist großartig! DANKE, dass du diese wertvollen Infos mit uns teilst und dass du so kreativ bist! <3 <2 <3
      Ganz liebe Grüße sendet dir
      Sabine

  9. Was wäre die Ketowelt ohne dich und deine Rezepte, liebe Sabine 🙂

    Tausend Dank für dieses leckere Brot. Während sich meine Familie den Bauch mit klassischem Weissbrot vollgehauen hat, habe ich mir dein Wurzbelbrot mit Ofenkäse schmecken lassen. Es war einfach so grenzgenial lecker, dass ich das am kommenden Wochenende direkt nochmal essen muß, hihi.
    Ich lese auch immer deine Texte zu jedem Rezept mit voller Begeisterung. Sind ja richtig kleine Lektüren und erzählen deine Erfahrungen und Eindrücke beim Kreieren deiner Leckereien. Mega unterhaltsam.
    Ich freue mich weiterhin, tagtäglich auf deiner Seite zu stöbern und mich berieseln zu lassen. Weiter so <3

    Liebe Grüße sendet dir
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      viiiiiiiiiiiiiielen herzlichen Dank für deine lieben Worte! Es freut mich sehr, dass dir das Wurzelbrot schmeckt – die Kombination mit dem Ofenkäse stelle ich mir wirklich lecker vor 🙂
      Ich freue mich, dass du auch weiterhin auf meiner Seite vorbeikommst und hoffe, ich werde auch weiterhin deinen Geschmack treffen mit meinen Rezepten.
      In diesem Sinne bis hoffentlich bald und liebe Grüße,
      Sabine alias Bumblebee

  10. Liebe Bumblebee,
    Tolles Rezept, klasse Geschmack- allerdings muss ich leider zugeben das ich von meinem Ergebnis etwas enttäuscht bin…. wie gesagt geschmacklich toll, auch optisch der Hammer aber das Brot wollte irgendwie nicht auf gehen…. hab schon gelesen das Wasser darf nicht zu warm sein bei trocken Hefe vielleicht war es das aber egal was ich bisher mit Trockenhefe gemacht hab will mir irgenwie nicht ganz so gelingen🤷🏼‍♀️…. meinst du man kann hier auch frische Hefe verwenden? Mein brot ist zwar außen echt schön aber innen fest und sieht nach nicht aufgegangen und wie nicht richtig durchgebacken aus 😕

    1. Liebe Karo,
      danke für deine Zeilen und das positive Feedback zum Wurzelbrot. Dass das Brot nicht so ganz aufgehen mag trotz aller Tipps, die du berücksichtigt hast, kann ich mir ehrlich gesagt nicht so ganz erklären. Verwendest du dieselben Zutaten wie jene, die im Rezept verlinkt sind? Ich habe viiiiiiiiiiiiele verschiedene Zutaten ausprobiert und festgestellt, dass es teilweise massive Unterschiede im Backergebnis gibt, je nachdem, welches Produkt/Hersteller man verwendet. Daher wäre es eine Möglichkeit, dass das nicht zufriedenstellende Backergebnis evtl. daran liegt.
      Du kannst selbstverständlich auch einen Versuch mit Frischhefe starten – ich wünsche dir auf jeden Fall GUTES GELINGEN und drücke dir fest die Daumen, dass es klappt.
      Viele liebe Grüße sendet dir
      Bumblebee

  11. Das Wurzelbrot ist der volle Hammer! Ich hab noch nie, noch nie so ein geiles flauschiges, schmeckiges und wundervoller Ketoweissbrot-Wurzelbrot gebacken!
    Der absolute Hammer!
    Mein Sohn findet es pornös und selbst mein Männe macht da mit!
    Ich bin im schönsten Antibrot-Brothimmel.
    Jetzt hab ich grad das ultimative Keto-Wrisdbrot im und es sieht auch schon top aus! Mir läuft schon das Wasser imund zusammen…..
    Ich kann mich nur wiederholen….ich bin sooooooo froh deine Rezepte gefunden zu haben.
    Zum Mittag werde ich mal die Laugenstangen probieren für den Spielbesuch heut Nachmittag! Ik wetde berichten!
    Liebe Grüße
    Testküche Nordsee
    😁👋

    1. Hallo liebe Nadine,
      ein herzliches Dankeschön für deine lieben Worte – es freut mich riiiiiiiiiiiiiesig, dass das Wurzelbrot bei dir und deinen Lieben auf so große Begeisterung stößt. Ich hoffe, auch das Weißbrot und die Laugenstangen haben euch gefallen 🙂 “Antibrot-Himmel” finde ich klasse 😀 Ja, glücklicherweise müssen wir trotz ketogener Ernährung nicht auf Genuss verzichten – denn nur so gelingt es, auch langfristig diese Ernährungsform zu leben. Schön, dass ich einen kleinen Beitrag leisten kann, euren kulinarischen Alltag etwas zu beleben und lecker zu gestalten. Das ist für mich die tollste und größte Motivation!
      Viele liebe Grüße an die Nordsee sendet dir
      Bumblebee

  12. Liebe Sabine,

    Heute habe ich das Wurzelbrot ausprobiert und muss sagen, es ist der absolute Knaller! Vielen lieben Dank für dieses grandiose Rezept! Ich hab schon viele deiner Brotrezepte ausprobiert und jedes hat bisher auf Anhieb geklappt und super geschmeckt, aber dieses toppt wirklich alles. 😊Neben dem Milchbrot mein Platz 1 mit Sternchen! Mach weiter so! 👍👍👍Herzliche Grüße aus München, Carina

  13. Huhu 🤗 ich bin ein Megafan der Rezepte hier ☺️ die Brote sind der megahammer… Der Pizzateig auch… Bin glücklich Dich und deine Ideen gefunden zu haben. Kann ich aus einem der Brotteige eigentlich auch Brötchen machen? Aus dem wurzelbtotteig vielleicht?

    1. Liebe Stephanie,
      vielen herzlichen Dank für deine netten Worte, ich freue mich sehr, dass du meine Rezepte magst <3
      Der Wurzelbrotteig eignet sich definitiv auch zur Herstellung von Brötchen, ich habe schon einmal “Semmeln”, wie man bei uns in Östereich sagt, daraus gezaubert. Sie schmeckten toll, ließen sich auch super verarbeiten, nur die ganz typische Bräunung war nicht so hunertprozentig geworden…was dem Geschmack aber keinerlei Abbruch tat 😉
      Ein eigenes Rezept für Brötchen stelle ich übrigens demnächst online.
      Herzliche Grüße aus Österreich,
      Bumblebee

      1. Liebe Stephanie,
        Ja, die Backzeit verringert sich auf jeden Fall, ich würde mal circa 25 Minuten anpeilen und die Teilchen gut beobachten 😊. Gutes Gelingen und liebe Grüße, Bumblebee

  14. Bumblebee, ich wünsche dir ein frohes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr!
    Bin gerade dabei meine Bestellung einiger Lebensmittel für mein ketogenes Leben zusammen zu schreiben. Da ich nicht weiß, ob und wie ich damit klar komme, möchte ich nicht gar so viele, der doch recht teuren, Lebensmittel, wie z.B. das Eiklar, kaufen. Irgendwo in deinem Blog habe ich gelesen, durch wieviel Eier ich das ersetzen kann, finde das aber nicht wieder. Außerdem bekomme ich in Italien keine Buttermilch, gibt es dafür auch einen Ersatz ? Da der Verzicht auf Brot für mich wohl das größte Problem ist, wäre ich für eine Lösung sehr dankbar.
    LG
    Gabi

    1. Liebe Gabi,
      vielen Dank für deine lieben Wünsche, auch dir von Herzen ein gutes neues Jahr, viel Glück und Gesundheit für 2020!
      Toll, dass du nun mit der ketogenen Ernährung durchstartest, herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Ich bin sicher, du wirst mit einem tollen Körpergefühl belohnt werden – und keine Angst, es ist gar nicht so schwierig, wie man am Anfang vielleicht glauben würde 😉
      Was die Zutaten angeht, so kann ich dir Eiklarpulver als ketogene Zutat wirklich empfehlen – denn dieses Pulver leistet tolle Dienste beim Backen von Keto-Brot! So teuer ist es übrigens nicht, wenn man bedenkt, dass in einer Packung rund 200 (!) Eiweiße stecken….ich mag das Pulver auch sehr gerne, weil ich bei der doch sehr hohen Eiweißmenge bei manchen Rezepten nicht das Problem habe, viele Eidotter verwerten zu müssen. Aber du kannst selbstverständlich auch mit frischen Eiern ersatzweise arbeiten (auch wenn ich finde, dass das Ergebnis nicht 100% gleich wird, aber trotzdem lecker ;-))
      Als Faustregel kannst du dir merken, dass rund 5 Gramm Eiklarpulver 1 frisches Eiweiß ersetzen. Pro “Eiklar” setzt man dem Pulver dann ca. 30ml Wasser hinzu. Diese Flüssigkeitsmenge musst du bei der Verwendung von frischem Eiweiß jeweils multiplizieren und entsprechend von der im Rezept angeführten Flüssigkeitsmenge abziehen.
      Am Beispiel des Wurzelbrotes ist das wie folgt:
      Im Rezept ist angeführt:
      50g Eiklarpulver
      500ml heißes Wasser

      Wenn du stattdessen frisches Eiweiß verwendest, benötigst du ersatzweise:
      10 Eiweiße
      200ml heißes Wasser

      Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen und wünsche dir viel Erfolg mit der ketogenen Ernährung! Wenn du Fragen hast, wende dich jederzeit gerne an mich.
      Viele liebe Grüße,
      Bumblebee

    2. Hallo Bumblebee,
      ich bekomme in Italien keine Buttermilch, kann ich das ersetzen, z.B. durch Joghurt ?
      Viele Grüße und lieben Dank für die tollen Rezepte.
      Gabi

      1. Liebe Gabi, du kannst stattdessen etwas mit Wasser verdünnten Joghurt, mit einem Spritzer Zitronensaft gesäuert, verwenden.
        Gutes Gelingen!
        Liebe Grüße, Bumblebee

  15. Hallo liebe Bumblebee,
    auch ich hatte beim ersten Versuch ein Brot was bröselig im rohen Zustand war und ich hatte leider die Flüssigkeit zu heiss gehabt. Aber trotzdem schmeckte es mega. Somit 2. Versuch. Mehr Flüssigkeit und die dann nicht zu heiss. Und? Perfekt. Ich liebe es. Mittlerweile habe ich fast alle Deine Brote nachgebacken. Ich bin begeistert und backe die nur noch. Zwischendurch habe ich andere Rezepte und Backmischungen ausprobiert und für dem Mülleimer gebacken. Ich mag auch deine Texte die mit Herz und Humor geschrieben sind. Ich habe Hauptspeisen, Kekse und Kuchen ebenfalls nachgemacht und es hat alles super geschmeckt und funktioniert. Mein Mann schaut mittlerweile in Deinen Rezepten und bestellt bei mir. Hi hi. Wie wäre es mit einem Brötchen/ Semmeltezept? Lg Gabriele

    1. Liebe Gabriele,
      vielen, vielen <3-lichen Dank für deine lieben Zeilen – ich freue mich sehr, dass ich nicht nur dich, sondern sogar auch deine “bessere Hälfte” mit meinen ketogenen Rezepten für die gesunde Ernährung begeistern kann 🙂
      Danke auch für dein Feedback und die Info, dass deine ersten Wurzelbrot-Versuche noch nicht so ganz gelungen waren – du beweist, dass man sich nicht entmutigen lassen soll, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Umso toller finde ich, dass du mittlerweile sozusagen ein richtiger Wurzelbrot-Profi geworden bist und dir dieses leckere Brot perfekt gelingt! 😀
      Gerne nehme ich deine Anregung auf und werde mich alsbaldigst daran machen, an einem Semmelrezept zu experimentieren. Sobald meine Versuche von Erfolg gekrönt sind, wird das Rezept dafür hier auf meinem Blog landen.
      In diesem Sinne hoffe ich auf dein baldiges “Wiedersehen” hier und sende dir ganz liebe Grüße,
      Bumblebee

  16. Hallo, leider hält das Brot nicht das von Dir gegebene Versprechen. („bestes Keto Brot, schmeckt wie Weißbrot“) Ist die Hefe da nur für den Geschmack drin? Sie hat ja nix zum Fressen also gehe ich mal davon aus, ich mag den Hefe Geschmack absolut nicht, und kenne den von gutem Weizenweißbrot so auch nicht… und auch sonst ist das Brot viel zu fest es nimmt keine Flüssigkeit auf (Ich liebe es zb Brot in Olivenöl zu dippen, geht mit diesem nicht) und ich habe alle Zutaten exakt wie von Dir empfohlen und angegeben benutzt, trotzdem war das Formen sehr schwierig, eher Bröselig. Zum Glück konnte ich die Risse mit etwas Wasser „flicken“… Naja…Das Eindrehen ging gar nicht, weshalb ich es dann auch bei ca 1/4 Drehung pro Seite gelassen habe… Ich werd mal sehen ob ich aus der Basis was für uns taugliches zaubern kann, hab ja jetzt für teuer Geld jede Menge Zutaten bestellt.

    1. Hallo Kati, schade, das scheint irgendwas schief gelaufen zu sein. Ich habe das Brot schon zig Mal gemacht und es gab nie ein Problem. Ja, die Hefe dient in erster Linie dem Geschmack, allerdings geht das Brot sehr wohl auch etwas auf, auch wenn kein Zucker zugesetzt ist. Es ist jedoch nichz so, dass das Wuzelbrot nach Hefe schmeckt, das hast du falsch verstanden. Weizenweißbrot ohne Hefe kenne ich übrigens nicht.

      Wenn dein Teig sich nicht gut formen ließ und bröselig war, war definitiv zu wenig Flüssigkeit dran. Ich weiß leider nicht, warum dein Teig mehr Flüssigkeit benötigt, wenn du dieselben Zutaten verwendet hast, aber vielleicht versuchst du es nochmal mit mehr Wasser.
      Denn das Wurzelbrot eignet sich definitiv hervorragend zum Dippen und Auftunken von Saucen bzw Olivenöl.
      Liebe Grüße,
      Bumblebee

    2. Ok ich versuche es dann wohl nochmal. Ich kenne alle Brote nur mit Sauerteig. Bäckerhefe ist eigentlich im Vergleich zum. SAUERTEIG minderwertig. Sauerteig enthält ja auch bestimmte Hefen aber diese sind nicht so dominant. Ich bastel mir aus Deiner Grundlage am Ende wohl ein eigenes Ding, Keto bietet ja zum Glück viel Raum für Experimente. Danke für Deine Antwort und Deine Anregungen.

      1. Hallo Kati,
        Wenn du nicht auf glutenfreie Ernährung achten musst, ist Sauerteig sicher eine tolle Alternative – wobei ich ehrlich gesagt kein Sauerteigweißbrot kenne, sondern nur Schwarzbrot… aber man lernt ja nie aus 😉
        Ich wünsche dir gutes Gelingen,
        Viele liebe Grüße, Bumblebee

  17. Guten Morgen liebe Sabine🤗

    ich hole es in unserem DM direkt vor Ort. Doch aktuell liegt ein Lieferengpass vor, weswegen es auch im Onlineshop vergriffen ist. Habe gestern erst bei DM- Deutschland bei Facebook nachgefragt. Wird wohl noch ne Weile anhalten😩

    Liebe Grüße
    Meli🖐

    1. Guten Morgen liebe Melanie,
      Vielen Dank für die Info – dann halte ich dir/uns mal ganz fest die Daumen, dass DM das Produkt im Sortiment behält und es bald wieder lieferbar ist 😊.
      Liebe Grüße und einen schönen Tag,
      Sabine

  18. Guten Morgen ☀️
    Ich habe nun zum 2. Mal das Wurzelbrot gebacken… sehr bröseliger Teig, sehr kompakt. Ich frage mich, ob evtl 150g Bambusfaser zu viel ist? Das Weißbrot hat auch nur 30g Bambusfasern… bei ähnlichem Flüssigkeitsverhältnis
    Der Geschmack ist jedoch Mega und das erste Ketobrot, das sogar meinen Mann überzeugt.
    Vielen Dank für das Geschmackserlebnis… ich werde etwas tüfteln und mit Sicherheit auch noch einen Teig hinbekommen, der aufgehen wird 😉
    Liebe Grüße aus der Nähe von Berlin

    1. Liebe Janine,
      danke für deine Nachricht. Möglicherweise benötigt dein Teig etwas mehr Wasser, wenn du ihn als bröselig beschreibst. Das kann auch am verwendeten Produkt liegen – auch bei Bambusfasern ist die Beschaffenheit durchaus unterschiedlich je nach Produkt. Genau deshalb bin ich dazu übergegegangen, alle in meinen Rezepten verwendeten Produkte zu verlinken.
      Es stimmt, in diesem Produkt sind deutlich mehr Bambusfasern enthalten als im anderen Brot, allerdings wird das Wurzelbrot auch weitaus größer und kompakter als das Weißbrot. Versuche am besten, die Bambusfasern auf nur 100 Gramm zu reduzieren und etwas mehr Wasser hinzuzufügen. Wichtig ist, dass ein geschmeidiger Teig entsteht, der sich leicht und gut formen lässt und der auch merklich etwas aufgeht, wenn man ihn vor dem Backen für zehn, fünfzehn Minuten gehen lässt.
      Ich hoffe, der nächste Versuch wird dir und deinem Mann nicht nur geschmacklich, sondern auch Konsistenz-technisch zusagen und sende dir liebe Grüße nach Berlin,
      Bumblebee

  19. Hallo Sabine,

    beim ersten Backversuch war der Teig wahnsinnig grobrissig (Mandelmehl u. Flohsamenschalen v. DM, Bambusfaser v. Sharkfood, Eiklar v. Proteinvital). Beim zweiten Backversuch (gleiche Zutaten bis auf 30g Bambusfaser v. Bio Bäckerei Spiegelhauer) war der Teig zwar geschmeidiger, aber ging dennoch beim backen nicht auf und blieb ein schwerer u. gedrungener Brotklotz. Mich wundert es nur, weil es ja fast die gleichen Zutaten wie im Fladenbrot sind und dies ohne Probleme funktioniert. Auch mit dem entölten Classic Mandelmehl v. LC-Shop funktionierte das Fladenbrot super.

    Liebe Grüße Melanie

    1. Liebe Melanie,
      hm, ich muss gestehen ich habe keine Ahnung, warum das Wurzelbrot bei manchen nicht zu klappen scheint 🙁 Gerade gestern habe ich es ein weiteres Mal gebacken, genau nach Rezept, und es ist ein wunderbar fluffiges und zugleich kompaktes Weißbrot geworden, das keine Wünsche offen lässt…
      Nachdem der Teig vor dem Backen bei deinem zweiten Versuch geschmeidig war, könnte evtl. das Wasser zu heiß gewesen sein, sodass die Hefe darunter gelitten hat? Das wäre für mich die einzig schlüssige Erklärung, warum der Teig beim Backen nicht aufgegangen ist…
      Du schreibst, du hast Mandelmehl on DM verwendet – du Glückliche hast das beste Mandelmehl überhaupt 😀
      Darf ich fragen, wo du das bezogen hast? Bei uns in Österreich ist das Produkt nicht mehr erhältlich, und auch im deutschen DM-Onlineshop ist das Mandelmehl nicht verfügbar.
      Viele liebe Grüße
      Bumblebee

  20. Hallo „Bumblebee“

    ich habe bereits das Fladenbrot, das Baguette und nun auch das Wurzelbrot zu backen versucht und ich habe immer das Problem, dass ich keinen homogenen Teig bekomme. Der Teig ist beim Formen mit der Hand immer mit groben Rissen, die ich nicht wirklich weg bekomme. Beim Baguette war es sogar so, das das fertig gebackene Brot nicht ganz durchgebacken war, es zeigte sich an der Unterseite ca. einen halben Zentimerter klebrige Konsistenz. Jetzt beim Wurzelbrot hatte ich diese groben Risse in dem geformten Brot; hast du eine Ahnung, woran das liegen könnte? Das Wurzelbrot ist durchgebacken gewesen und schmeckt übrigens auch sehr lecker, allerdings hat es die Dellen und Furchen in der Kruste und am Boden.
    Ich konnte leider die Links zu den von dir verwendeten Zutaten nicht finden, bis auf das Flohsamenschalenpulver. Wäre toll, wenn du mir weiterhelfen könntest mit den Links oder mit einem Tipp, woran es liegt. Ich bin keine erfahrene Bäckerin und weiß nicht mal, ob der Teig evtl. zu trocken oder zu feucht sein könnte!?!

    Ich freue mich auf eine Antwort und möchte dir zum Schluss noch ein dickes Kompliment mach für deine super tollen Rezepte, deine Experimentierfreudigkeit und die Großzügigkeit mit der du deine Rezepte und Erfahrungen mit uns teilst!

    Lieben Gruß
    Inge

    1. Liebe Inge,

      zuallererst möchte ich mich bei dir für dein nettes Feedback bedanken – es freut mich sehr, dass meine Rezepte sich so großer Beliebtheit erfreuen! Umso bedauerlicher ist es, dass das Wurzelbrot sowie einige andere Brote dir nicht so gelingen wie es sein sollte 🙁 Das tut mir leid! Ich habe die Brote allesamt schon Dutzende Male gemacht – meiner Erfahrung nach unterscheiden sich die Backergebnisse jedoch gravierend je nach verwendetem Mandelmehl. Ich kann mir das nur so erklären, dass Konsistenz und Beschaffenheit durch die Verwendung anderer Produkte derart abweichen. Ich selbst habe kürzlich das Brot mit entöltem Mandelmehl gemacht, weil ich kein anderes Mehl mehr im Haus hatte und das Ergebnis war geschmacklich “muffig” und auch von der Konsistenz her viel trockener als mit dem Mandelmehl, das ich sonst verwende. Dass dein roher Teig bereits rissig war könnte an den verwendeten Produkten liegen, die möglicherweise auch mehr Flüssigkeit benötigen. Der rohe Teig sollte weder klebrig noch trocken sein, sondern eine weiche, geschmeidige Konsistenz haben und sich leicht formen lassen.
      Ich habe dir alle von mir verwendeten Produkte nochmals oben im Beitrag verlinkt (du findest die Links dazu oberhalb des Rezeptes) und kann dir nur empfehlen, dem Wurzelbrot, Fladenbrot & Co. nochmal eine Chance mit den von mir erprobten und für gut befundenen Produkten zu geben. Ich bin sicher, es klappt!
      Noch ein Tipp am Rande: Das zugefügte Wasser darf keinesfalls zu heiß sein, denn sonst verliert die Trockenhefe ihre Eigenschaft, das Brot schön aufgehen zu lassen. Und den Teig nicht zu lange rühren – am besten gerade so lange, dass sich die Zutaten schön miteinander verbinden.
      Ich hoffe sehr, dass dein nächster Versuch zu deiner Zufriedenheit ausfällt und wünsche dir gutes Gelingen!
      Viele liebe Grüße,
      Bumblebee

    2. Dankeschön für die schnelle Antwort, liebe „Bumblebee“ und ich probier es auf jeden Fall erneut, so schnell gebe ich nicht auf :-). Schönen Sonntag noch!

  21. Hallo Sabine,

    ich hab jetzt zum 2. Mal das Wurzelbrot gebacken und mir ist es ein Rätsel warum es beim backen nicht aufgeht. Es bleibt einfach ein sehr kompakter Klumpen. Ich hab mich an die Zutatenliste gehalten. Woran kann es liegen?

    Liebe Grüße Melanie

    1. Hallo Melanie, das ist sonderbar – hast du dieselben Produkte wie ich verwendet oder evtl ein anderes Mandelmehl? Welche Konsistenz hatte der Teig, bevor du ihn in das Backrohr gegeben hast? Liebe Grüße, Bumblebee

    1. Liebe Sabine,

      ich bin zwar ein absoluter Verfechter des Eiklarpulvers, da es meiner Meinung nach auch für die tolle Konsistenz des Brotes mitverantwortlich ist, aber es müsste auch mit frischem Eiweiß funktionieren. Allerdings bin ich nicht sicher, ob das Ergebnis dasselbe ist, ich habe es selbst noch nicht versucht.
      Ersatzweise solltest du zumindest 8 bis 10 frische Eiweiß nehmen und die Wassermenge deutlich reduzieren – ich empfehle dir, zunächst mal nur 100ml Wasser hinzuzufügen und die Menge “nach Gefühl” ggf. zu erhöhen (bzw. etwas mehr Flohsamen/Mandelmehl beimengen, falls die Masse zu flüssig wird).
      Ich wünsche dir auf jeden Fall gutes Gelingen!
      Viele liebe Grüße,
      Sabine alias Bumblebee

Kommentar verfassen