RUCK-ZUCK KETO SCHOKO-KUCHEN

Dieser Kuchen ist ein tolles Beispiel dafür, dass Standardrezepte manchmal ohne großen Aufwand ketogenisiert werden können.

Meistens ist es mir bei derlei Versuchen bisher passiert, dass diese kläglich gescheitert sind und das Ergebnis im Mülleimer landete. Ganz anders bei diesem leckeren Becherkuchen!

Das Tolle daran ist, dass man die Zutaten auch nicht abzuwiegen braucht, sondern einfach den Sauerrahmbecher als Maßeinheit für alle anderen Zutaten verwenden kann. Das spart Zeit und Geschirr 🙂

Da ich schon immer eine kleine “Backfee” war, gehörte der Becherkuchen früher immer in mein Standard-Rezept-Repertoire. Er lässt sich nicht nur als klassischer Kuchen backen, sondern auch zur Sachertorte (gefüllt mit zuckerfreier Marillenmarmelade, Rum und mit Schokoglasur überzogen) umfunktionieren.

Was macht den Becherkuchen eigentlich so besonders? Nun, durch den Sauerrahm (der übrigens auch durch Joghurt ersetzt werden kann) wird der Teig schön locker und flaumig. Bei Keto-Kuchen hat man ja häufig das Problem, dass der Kuchen etwas “speckig” wird – für mich mein persönlicher Kuchenalbtraum!

Dank vollfettem Mandelmehl (=gemahlenen Mandeln) ist der Kuchen absolut ketofreundlich.

Um weitere Kohlenhydrate zu sparen, kannst du Kakaofasern statt Kakaopulver verwenden. Der nette Nebeneffekt ist ein superschokoladiger Geschmack, der die Geschmacksknospen vor Freude Tango tanzen lässt. Allerdings ist das mit den Kakaofasern so eine Sache – nicht jeder ist ein Freund ihres äußerst intensiven, leicht bitteren Geschmacks. Daher kannst du selbstverständlich auch klassisches, entöltes und ungesüßtes Kakaopulver verwenden – schmeckt MINDESTENS genauso fein im Kuchen 🙂

Wofür auch immer du dich entscheidest, lass dir diesen wahr gewordenen, fluffig-flaumigen Schokoladentraum schmecken. 🙂

Gutes Gelingen!
Herzlichst,
Bumblebee

Ruck-Zuck Keto Schokokuchen

Rezept von Bumblebee im KetolandGang: Kuchen und TortenSchwierigkeit: efinach
Portionen

16

Portionen
Zubereitungszeit

10

Minuten
Koch-/Backzeit

30

Minuten

Ein Muss für Schokoholics!
Rezeptmenge für 1 große Form oder 2 kleine Springformen.

Zutaten

  • 4 Eier (L)

  • 1 Becher Sauerrahm (Schmand) (250g)

  • 2 Becher Mandelmehl (nicht entölt!) (200g)

  • 1/2 Becher Rapsöl (125ml)

  • 1 Becher Stevia-Erythrit (Süßkraft 1:1 wie Zucker) (ca. 120g)

  • 30g Kakaopulver

  • 1 Packung Weinsteinbackpulver (17g)

  • etwas Zimt und gemahlene Vanille

  • Gemahlenes Stevia-Erythrit zum Be”zuckern”

Zubereitung

  • Stevia-Erythrit zu feinem Pulver mahlen.
    Süße mit allen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen oder Mixer zu einem glatten, recht flüssigen Teig verrühren.
  • Den Teig in 2 kleine Springformen (oder alternativ 1 große Springform) geben und bei 175°C Ober-/Unterhitze circa 25 bis 30 Minuten backen.
    Achtung: Bei Verwendung einer großen Springform erhöht sich die Backzeit um circa 10 Minuten. Stäbchenprobe machen!
  • Kuchen aus dem Rohr nehmen und in der Form abkühlen lassen.
    Mit Pudersüße bestreuen und mit geschlagener Schlagsahne servieren.

Verwendete Produkte:

Nährwerte:

Nährwerte pro Stück (bei 2 kleinen Kuchen à 8 Stück gesamt):

148.2

Nährwerte GESAMT:

2,371.7

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18 Antworten

  1. Ich wollte Donauwelle draus machen. Meine Kinder haben mit Achselzucken reagiert also würde es ein Schoko-Kirsch-Kuchen

    1. Liebe Michaela,
      Donauwelle oder Schoko-Kirsch-Kuchen – Hauptsache mit Frucht 🙂 Klingt auf jeden Fall beides sehr, sehr lecker. Ich bastle auch gerade an einem Donauwellen-Rezept, aber die Creme will noch nicht ganz so, wie ich das will 😉
      Viele liebe Grüße,
      Bumblebee

      1. Da wüsste ich mehrere Möglichkeiten. Kokosmilch mit Vanilleproteinpulver und Erythrid Plus ein bisschen Zitrone, oder Sahne mit Vanille, Erythrid und Gelatine, oder zum Auffetten eine Mascarpone-Sahnecreme mit Vanille. Wenn es frischer schmecken soll, würde ich Joghurt und Mascarpone nehmen.

      2. Danke für die Anregungen, die klingen allesamt wirklich spitze! Ich muss aber gestehen, ich bin bei Donauwellen ganz altmodisch auf Buttercreme eingestellt 😀 Aber eine leichte Variante mit Joghurt-Sahne- oder Mascarponecreme kann ich mir durchaus auch gut vorstellen! 😋😋😋 Mal sehen, welche Version es wird…. 🙂
        Viele Grüße,
        Bumblebee

  2. Super schnell, super lecker! DANKE für das Rezept =)

    Was mir beim Backen aber auffiel: meine Becher Schmand haben nur 200g? Ich hab jetzt entsprechend nur die 200g genommen, den Rest aber beibehalten – passt trotzdem 😉

    Ganz liebe Grüße
    Jana

    1. Hallo liebe Jana,
      dankeschön für dein nettes Kommentar – ja, der Schokokuchen gehört zu den beliebtesten Kuchen-Rezepten hier auf dem Blog 🙂
      Es stimmt, bei uns in Österreich ist das wohl eine Besonderheit, unsere Standardgrößen für Schlagsahne, Joghurt, Sauerrahm (Schmand) & Co. sind nämlich tatsächlich 250g, also anders als in Deutschland. Deshalb habe ich sicherheitshalber die benötigte Menge in Klammern mit angeführt 🙂
      Dass der Kuchen auch mit nur 200g Schmand so wunderbar klappt, ist spitze – hab vielen lieben Dank, dass du diese tolle Info hier mit uns teilst, denn wahrscheinlich ist das Dilemma der “1 Packung Schmand mit nur 200g Inhalt” schön des Öfteren da gewesen. 😀 Dank dir ist das nun erfolgreich erprobt und für gelungen befunden. wer hier in den Kommentaren schmökert, wird mit neuen, wichtigen Erkenntnissen belohnt. 🙂
      Nochmals DANKE und herzliche Grüße,
      Bumblebee

  3. ich habe daraus heute einen Kuchen ohne Schokolade/Kakao gemacht. Dafür mit Rhabarber und Streusel obendrauf. Hat prima funktioniert. Der Kuchen muss aber unbedingt paar Stunden abkuhlen bis er sich richtigt setzt und nicht so krümmelig auseinander bricht. Hatte zerlassene Butter statt Öl genommen und etwas weniger Zucker. Stevia hasse ich so wie so 🙂
    Dazu passt geschlagene Sahne sehr gut.

    1. Hallo Katarina,
      oh, das klingt nach einer wirklich leckeren Kreation – Rhabarber, Streusel und Schokoboden, das Ganze getoppt mit Schlagsahne, da läuft mir jetzt gerade das Wasser im Mund zusammen 😀
      Danke, dass du diese tolle Inspiration mit uns teilst.
      Ganz liebe Grüße,
      Bumblebee

  4. Liebe Sabine,

    ich bin noch Ketoneuling und probiere mich aktuell durch verschiedene Rezepte im Web. Dieser Kuchen gehört schon jetzt zu meinen Lieblingen. Er ist sooooo schnell gemacht, superfluffig, saftig und wahnsinnig lecker.
    Deine Seite ist so wundervoll und ich freue mich schon, ganz viele weitere deiner tollen Rezepten zu testen.

    Liebe Grüße sendet dir
    Sandra

    1. Liebe Sandra,
      vielen lieben Dank für deine nette Zeilen – ich freue mich sehr, dass du den Schokokuchen magst 🙂 <3
      Das Tolle daran ist ja auch, dass er wirklich schnell und einfach zubereitet ist. Ich kann dir übrigens auch den Apfelkuchen oder auch die Rotweinguglhupfe, die man selbstverständlich nicht in Miniformat backen muss, sondern auch als großen Kuchen zaubern kann, empfehlen.
      Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen wünscht dir
      Bumblebee

  5. Hallo, ich würde gerne fragen, in wie viel etwa ein Becher in Gramm wären?!
    Ich würde den Kuchen gerne zum Geburtstag meines Sohnes machen, er bekommt natürlich noch einen anderen, aber dann darf ich während meiner „Diät“ / Ernährungsumstellung auch ein wenig „Süßkram“ geniessen. Mfg

    1. Liebe Evelin,
      danke für deine Frage und bitte verzeih meine späte Antwort darauf! Bei diesem Rezept dient der 250ml-Becher als Maß für alle trockenen Zutaten. Dies entspricht folgenden Mengen:

    2. Mandelmehl: ca. 100g
    3. Gemahlene Mandeln: ca. 100g
    4. Rapsöl: 125ml
    5. Ich habe die entsprechenden Angaben auch im Rezept noch ergänzt.
      Nun wünsche ich dir gutes Gelingen und ich hoffe, der Schokokuchen trifft deinen Geschmack 🙂
      Liebe Grüße, Bumblebee

  6. Ein großes DANKE für das tolle und kinderleichte Rezept. Es schmeckt klasse und ist schnell realisierbar. Danke auch für das experimentieren, testen und vor allem danke für das teilen der Rezepte mit uns. Ich habe schon so viel ausprobiert und es war oft nichts, aber Deine Rezepte sind klasse und auch meine nicht-Keto-Familie liebt das Essen & die Kuchen.Nochmal DANKE ♥

    1. Liebe Yvonne,
      viiiiiiiiiiiiiiiiiielen Dank für deine lieben Zeilen! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut! Es ist unglaublich schön für mich zu lesen, dass meine Rezepte gut ankommen und die Zeit und Liebe, die ich in meinen Blog investiere, so honoriert wird. Von ganzem Herzen DANKE, dass du dir die Zeit genommen hast, hier ein so liebes und nettes Kommentar zu hinterlassen :-*
      Ich hoffe, du findest auch weiterhin Gefallen an meinen Rezepten. In diesem Sinne: bis hoffentlich bald! 🙂
      Viele liebe Grüße sendet dir
      Bumblebee

    1. Hallo Sandra, Orangenaroma ist eine tolle Idee, passt super zu Schokolade und schmeckt sicher top! Danke fürs Nachbacken und viele liebe Grüße, Bumblebee

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