DAS BESTE KETO FLADENBROT DER WELT!

Du dachtest, dass ketogenes Brot fade und pappig schmeckt? Dann wirst du deine Meinung spätestens dann ändern, wenn du in dieses fluffige, zarte, köstliche Fladenbrot beißt!

Jetzt mal ehrlich: Sieht dieses Fladenbrot nicht einfach zum Anbeißen lecker aus?

Endlich sind die Zeiten der Entbehrung vorbei – vergiss alles, was du bisher über die Nicht-Umsetzbarkeit von hellem, großporigem Keto-Brot gehört hast! Denn tadaaaaaaaaaaaa!

Hier kommt das ultimative Rezept!

Wie so oft, resultiert dieses Rezept aus einer unglaublichen Frustration heraus – denn jede Faser meines Körpers sehnte sich danach, endlich wieder einmal ein feines Weißbrot mit schöner Krume und dezentem Hefearoma zu genießen. Das Risiko, diesen Gelüsten mit ungesunder High-Carb-Ware sofort aus der Ketose zu purzeln, war mir eindeutig zu groß – außerdem sind die meisten genießbaren Brötchen und Weißbrote ja glutenhaltig und für mich ohnehin tabu. Auch ketogene Rezepte mit Weizenkleber = Gluten = pures Gift kamen damit zu keiner Zeit für mich in Frage.

Abgesehen davon ist kein Fladenbrot so köstlich wie dieses hier! Und das bei nur 3 Gramm KH pro Portion! 🙂

Glücklicherweise gehören die Zeiten des ungestillten Heißhungers auf helles, schmackhaftes Brot nun ein für allemal der Vergangenheit an 🙂

Dieses Rezept bringt nur Vorteile: Das Fladenbrot schmeckt nicht nur grandios – die Zubereitung ist ein absolutes Kinderspiel und in Windeseile ist der Teig gerührt 🙂

Eines habe ich jedoch festgestellt: Es gibt unglaubliche Unterschiede hinsichtlich des Backergebnisses, je nachdem, welches Mandelmehl verwendet wird! 🙁

Die absolut besten Resultate habe ich immer mit dem Bio Mandelmehl von DM erzielt – leider wurde dieses Produkt aus dem DM-Sortiment ausgelistet, was mehr als bedauerlich ist. Denn ein gleichwertiges Mandelmehl habe ich bislang leider nicht gefunden.

Nun, das Fladenbrot gelingt auch mit anderen Mandelmehlen  – wenn auch nicht so unglaublich fluffig wie mit dem von DM.

Das Produkt, mit dem ich die zufriedenstellendsten Ergebnisse erzielt habe, findest du unten bei den Nährwerten verlinkt.


Ich backe dieses Fladenbrot übrigens immer in 2 kleinen Backformen mit 28,5 x 23 x 4 cm – damit erhalte ich insgesamt 2 x 4 gleichmäßige Portionen Fladenbrot, das sich super-easy portionieren lässt, ganz gleich große Stücke ergibt und rundherum schön durch ist. Am liebsten verwende ich diese hier:

Du kannst das Brot natürlich auch auf einem großen Backblech backen – dann solltest du die Backzeit eventuell etwas erhöhen.

Grenzgenial schmeckt dieses Fladenbrot übrigens als Döner, gefüllt mit lecker gewürztem Fleisch oder auch mit Tofu. Mein Lieblings-Rezept für die beste Würzmischung schlechthin sowie für Döner findest du auf meinem Blog. Auch zu leckerem Caprese mit Pesto sind ein paar Streifen Fladenbrot die ideale Ergänzung…

Wenn du nicht so auf Schwarzkümmel stehst, weil zu geschmacksintensiv, kannst du die Gewürztopping natürlich auch weglassen. Wenn du den Teig dann statt flach auf dem Blech zu kleinen Rechtecken formst und mit etwas Bambusfasern bestäubst, erhältst du ein wunderbares Ciabatta 🙂

So, genug geschwafelt – dann wünsche ich dir guten Appetit! Hinterlasse mir doch einen Kommentar und verrate mir, wie dir das Fladenbrot geschmeckt hat!

Anmerkung:
Auf vielfache Nachfrage hinsichtlich des Eiklarpulvers hier das Produkt, das ich verwende. Weiter unten findest du auch nochmal alle Produkte verlinkt, die ich für die Zubereitung verwendet habe.

Das beste Keto Fladenbrot der Welt!

Rezept von Bumblebee im KetolandGang: Brot & GebäckKüche: OrientalischSchwierigkeit: einfach
Portionen

8

Portionen
Zubereitungszeit

10

minutes
Koch-/Backzeit

35

minutes

Zart-fluffiges, aromatisches Fladenbrot ohne Gluten – einfach Genuss pur! Willkommen im Himmel 🙂

Zutaten

  • 25 g Bambusfasern

  • 30 g Eiklarpulver

  • 45 g Flohsamenschalen gemahlen (ich verwende mivolis von DM)

  • 140 g Mandelmehl (nicht entölt!)

  • 1 Packung Weinsteinbackpulver

  • 2 Päckchen Trockenhefe (für den “brotigen” Geschmack)

  • 1 TL Salz

  • 1 EL Olivenöl

  • 400 ml warmes Wasser

  • 3 EL Apfelessig

  • 1 EL Olivenöl zum Bestreichen

  • je 1 TL Schwarzkümmel, Oregano und Sesam zum Bestreuen

Zubereitung

  • Backrohr auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Sämtliche Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem homogenen, weichen Teig mixen.
    Der Teig ist relativ weich und klebrig.
  • Teig etwa fünf bis 10 Minuten gehen lassen.
  • Aus dem Teig entweder 5 bis 6 gleich große Kugeln formen, diese auf ein Backpapier legen und mit feuchten Händen flach drücken, oder alternativ in 2 kleine rechteckige Backformen, mit Backpapier ausgelegt, drücken. Den Teig mit angefeuchteten Fingern bzw. Handballen gleichmäßig flach drücken. Darauf achten, dass der Teig auch in den Ecken schön verteilt ist.
    Nicht wundern – der Teig wird sehr dünn plattgedrückt und ist nur rund 1cm hoch. Das Brot geht aber beim Backen schön auf.
  • Die Teigoberfläche mit wenig Olivenöl bepinseln und mit Schwarzkümmel, Oregano und Sesam bestreuen.
    Im Backrohr circa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Brötchen eine schöne, goldbraune Farbe angenommen haben. Bbei mir benötigen sie exakt 22 Minuten bis zur perfekten Bräune.
    (Die Backzeit verkürzt sich bei der Minifladenbrot-Variante etwas.)
  • Nach Ende der Backzeit aus dem Backrohr nehmen, aus den Formen heben und idealerweise auf einem Gitter abkühlen lassen. Guten Appetit!


Nährwerte:

Nährwerte je 100 Gramm:

191.8

Nährwerte pro Portion (bei 8 Portionen gesamt):

155.8


Information:
Bumblebee nimmt am Affiliate Programm von Amazon.de teil. Ich empfehle hier jedoch ausschließlich Produkte, von denen ich qualitativ absolut überzeugt bin und die ich auch selber verwende.

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14 Replies

  1. Hallo Bumblebee – ich bin neu in der „Ketarierszene“ und noch ziemlich unerfahren… aber auch ich habe echte Schwierigkeiten, auf Brot zu verzichten, und bin deshalb gerade ständig auf der Suche nach „Ersatz“… so bin ich auf Deine Seite gestoßen und muss sagen: das hört sich klasse an (und sieht super aus)! Noch habe ich nichts nachgebacken, bin aber gerade dabei, die notwendigen Zutaten zu ordern – und bin dabei (wie schon jemand vor mir) über das „Mandelmehl“ gestolpert: normalerweise nennt man ja nur entölte oder zumindest teilentölte Mandeln „Mandelmehl“, denn dafür werden ja nur die Rückstände der MandelÖLherstellung, also der sogenannte Preßkuchen, verwendet… alles andere müsste eigentlich „gemahlene Mandeln“ heißen… und genau DIESE schmecken normalerweise sehr viel stärker nach Marzipan als das entölte Mehl, so ist jedenfalls meine Erfahrung. Wenn das NICHT der Fall ist, spricht das eigentlich eher GEGEN die Qualität der vermahlenen Mandeln (denn die Geschmacksstoffe müssten ja eigentlich noch ALLE enthalten sein)… es hört sich in Deinem Blog so an als hättest Du auch Erfahrung gemacht mit entöltem (oder teilentöltem) Mandelmehl? Und wenn ja: wie verändert es die Konsistenz des Brotes? Du schreibtst, mit dem fetten Mandelmehl wird es so schön fluffig – ich mag das Brot auch gerne etwas „fester“ und kräftiger in der Konsistenz (deshalb aß ich früher auch gerne Weißbrot, das schon ein oder zwei Tage alt war) – könnte dafür das entölte Mehl gut sein?
    Und zum Schluß: Hut ab vor Deinem Langmut, soviel auszuprobieren…. mir fehlt dafür immer die Geduld… und ebeson Hut ab (und tausend Dank) dafür, daß Du andere (in diesem Fall MICH ebenso ungeduldige wie gierige Person) an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt…
    ich freu mich schon auf Brot und Pizza !!!

    1. Liebe Annette,
      vielen Dank für deine netten Zeilen! Ich kann deine Überlegungen bezüglich Brot absolut nachvollziehen, ging es mir doch beim Einstieg in die Ketogene Ernährung genauso. Genau aus diesem Grund habe ich so lange getüftelt, bis Brotrezepte entstanden sind, die die Bezeichnung “Brot” auch absolut verdient haben 🙂 Und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, meine Rezepte zu teilen, um damit allen, die sich ebenfalls keto ernähren, ihren Keto-Alltag zu erleichtern 🙂
      Du hast Recht, ich verwende in fast allen meinen Rezepten VOLLFETTES Mandelmehl. Genau genommen ist die Bezeichnung zwar potenziell irreführend, doch handelt es sich auch dabei um feinst gemahlene Mandeln, daher die Bezeichnung “Mehl”. Als eben dieses “Mandelmehl” ist auch die vollfette Variante im Handel erhältlich. Deine Anmerkung, dass es sich dabei eigentlich um gemahlene Mandeln handelt, ist jedoch absolut korrekt 🙂
      Meine Erfahrung hinsichtlich Mandelmehlen ist übrigens ganz konträr zu deiner: Vollfettes Mandelmehl (also gemahlene Mandeln) oder auch ganze Mandeln haben bei mir noch nie nach Marzipan geschmeckt, teilentöltes Mandelmehl jedoch bisweilen so massiv, dass es für die Brotherstellung gänzlich ungeeignet war und ich es in die Tonne kloppen musste. 🙁
      Nur wenige (teil-)entölten Mandelmehle hatten in meinen Testläufen bisher keinen unangenehmen “marzipanigen” Geschmack. Abgesehen davon werden die Brote in meinen Rezepten damit nicht so fein und köstlich wie mit vollfettem Mandelmehl. Ich kann dir daher nur empfehlen, bei meinen Rezepten auf die vollfette Version zu setzen – und keine Angst, die Brote werden auch so kompakt in der Konsistenz.
      Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden 😉 Im Zweifel probiere einfach dasselbe Rezept jeweils einmal mit (teil-)entöltem Mandelmehl und einmal mit vollfettem Mandelmehl – du wirst gravierende Unterschiede bemerken und kannst dann je nach deinem persönlichen Geschmack entscheiden, welche Variante dir mehr zusagt.
      Ich wünsche dir auf jeden Fall gutes Gelingen beim Keto-Brot-Backen und weiterhin viel Erfolg auf deiner ketogenen Reise!
      Herzliche Grüße,
      Bumblebee

    1. Liebe Claudia,
      danke für deine Frage. Prinzipiell kannst du das Eiklarpulver auch durch frisches Eiklar ersetzen, wobei ich persönlich das Pulver bevorzuge, da es dem Brotteig eine ganz besonders tolle Konsistenz gibt. Als Faustregel kannst du dir merken, dass rund 5 Gramm Eiklarpulver 1 frisches Eiweiß ersetzen. Pro “Eiklar” setzt man dem Pulver dann ca. 30ml Wasser hinzu. Diese Flüssigkeitsmenge musst du bei der Verwendung von frischem Eiweiß jeweils multiplizieren und entsprechend von der im Rezept angeführten Flüssigkeitsmenge abziehen.
      Ich hoffe, ich konnte dir damit helfen und wünsche dir gutes Gelingen – lass dir das Fladenbrot schmecken,
      liebe Grüße,
      Bumblebee

  2. Liebe Sabine, in der Zutatenliste steht bei dem Mandelmehl extra NICHT ENTÖLT dabei, das verlinkte Mandelmehl ist aber definitiv entölt! Was ist denn nun richtig?
    Liebe Grüße Anja

    1. Liebe Anja,
      danke für deine Nachricht. Bei dem im Rezept verlinkten Mandelmehl handelt es sich um nicht entöltes Mandelmehl mit einem Fettanteil von 55 Prozent. Leider sind die Nährwertangaben am Produkt nicht sehr groß geschrieben, da benötigt man beinahe eine Lupe, vielleicht hast du daher fälschlicherweise angenommen, es handle sich um entöltes Mandelmehl.
      Ich backe am liebsten mit diesem quasi vollfetten Mandelmehl, da es zu den schönsten, leckersten und fluffigsten Brotergebnissen führt und kann es dir daher uneingeschränkt empfehlen. Natürlich kannst du ersatzweise auch blanchierte, feinst gemahlene Mandeln verwenden.
      Gutes Gelingen beim Backen des weltbesten Fladenbrotes und viel Genuss wünscht dir
      Sabine alias Bumblebee

  3. liebst Ketofreundin, …;-)
    wird das auch was, wenn ich echtes Eiklar verwende? Habe jemanden, der nur Eigelb verträgt und es tut mir immer leid, das Eiklar nur selten anderweitig verwenden zu können….

    1. Liebe Susanne,
      irgendwie scheint meine Antwort auf deine Frage verloren gegangen zu sein. Deshalb hier nochmal: Du kannst das Eiklarpulver durch frisches Eiklar ersetzen, allerdings musst du dann die Wassermenge drastisch reduzieren. Ich persönlich bevorzuge die Version mit Eiklarpulver, da es zur tollen, fluffigen Konsistenz des Fladenbrotes beiträgt.
      Aber wie gesagt, es sollte auch mit frischem Eiweiß gelingen. Versuche es mit 4 Eiweißen und nur 100ml Wasser, und füge bei Bedarf weiteres Wasser hinzu, bis die Konsistenz stimmt. Gutes Gelingen!
      Viele liebe Grüße, Bumblebee

    1. Hallo Herbert, danke!
      Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob das klappt und wenn, wie das mengenmäßig aussieht 😕. Gibt es einen bestimmten Grund, warum du einen Teil der Flohsamen durch Guarkernmehl ersetzen möchtest?
      Liebe Grüße, Bumblebee

  4. Halli Hallo Sabine🖐

    ich nochmal🤗 Ich brauche dein Rezept doch nicht abwandeln, denn heute ist das “komisch teigige Mundgefühl” gänzlich weg. Nun gehört mein Mann auch zu deinen Fans☺️ Nochmals ein riesen großes Dankeschön von uns👍👍👍 Ich kann dieses Brot jedem empfehlen dern die sonstigen Lowcarb/ Keto-Brote zu feucht/ glitschig oder zu schmierig beim längeren kauen waren.

    1. Liebe Melanie, danke für die tollen News, das freut mich riiiiiiesig!!! 😀😀 Lasst es euch schmecken! Liebste ketogene Grüße, Sabine

  5. Halli Hallo Sabine🖐

    ich habe heut das Fladenbrot gebacken und bin hellauf begeistert. Es schmeckt wirklich mega gut😋 Meinen Mann stört WIEDERMAL das teigige Mundgefühl🙈 daher werde ich beim nächsten Mal versuchen weniger Flohsamen zu verwenden, evtl. durch mehr Bambusfaser und ein bisschen Lupinenmehl oder neutrales Eiweißpulver.
    Danke für das tolle Rezept und bitte mach weiter so👍👍👍

    1. Liebe Melanie, vielen herzlichen Dank für dein positives Feedback! Es freut mich riesig dass du vom Fladenbrot genauso begeistert bist wie ich 😀
      Schade, dass die Konsistenz deinem Mann nicht so zusagt – mehr Bambusfasern in den Teig zu packen könnte aber gut klappen und das Brot noch ‘leichter’ machen. Tolle Idee!
      Viele liebe Grüße, Sabine

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