Meine Geschichte

Allem voran kann ich sagen, dass ich mir wünsche, ich hätte schon vor zwanzig Jahren oder länger Bekanntschaft mit ketogener Ernährung geschlossen. Dann wären mir extreme Gewichtsschwankungen und große gesundheitliche Probleme womöglich erspart geblieben.

Bevor ich nun aber meine Geschichte erzähle, die gute Nachricht zuerst:
Ich habe es geschafft, zu körperlicher und auch psychischer Gesundheit zurückzufinden. Nach einem langen Weg und endlos vielen gescheiterten Versuchen habe ich die richtige Ernährung gefunden, die mir ohne Hungern, ohne Verzicht und ohne Probleme zu einem neuen Körpergefühl verholfen hat.

Mein Leben war stets geprägt von einer regelrechten Sucht nach Kohlenhydraten – ein schier unbändiges Verlangen nach Süßem, Brot, Nudeln, Kartoffeln, Softdrinks & Co.

Dazu gesellte sich mit der Zeit eine schwere Essstörung, die durch das Essen von kohlenhydratreichen Speisen offenbar extrem getriggert wurde. Denn bei einem Fressanfall habe ich, rückwirkend betrachtet, fast nur Kohlenhydratbomben in mich hineingestopft, also zucker- und stärkereiche Lebensmittel wie Kekse, Pizza, Nudelgerichte und dergleichen.

Meine Gewichtsschwankungen begleiten mich daher quasi schon mehr als mein halbes Leben. Zunehmen, Diät machen und runterhungern, wieder zunehmen – ein Kreislauf, der mich psychisch und körperlich an die Grenzen der Belastbarkeit brachte. 

Dreimal Hölle und zurück

Besonders in meinen drei Schwangerschaften entgleiste regelmäßig mein geschundener Stoffwechsel: ich nahm in jeder Schwangerschaft zwischen 38 und 44 (!) Kilogramm an Gewicht zu, und das immer innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes von nur circa fünf Monaten.


Mein Höchstgewicht pendelte sich dann jeweils bei rund 110 kg ein (bei einer Körpergröße von 1,73cm entspricht das einem BMI von 36,8). In Kleidergrößen ausgedrückt: ich hatte alle Mühe, noch in eine Hose Größe 46 zu passen. Medizinisch gesehen war ich adipös, schwer übergewichtig also.

Vor Umstellung auf ketogene Ernährung und 6 Monate danach

Es war der pure Horror, und trotzdem war ich hilflos. Mir ging es schlecht, sehr sehr schlecht sogar. Bluthochdruck. Schmerzen. Unwohlsein. Selbst mein Frauenarzt betonte stets, wie leid ich ihm tue, weil er mich ja als schlanke Person zu Beginn der Schwangerschaft kannte und er – so wie ich – jedesmal (vermeintlich) tatenlos zusehen musste, wie mein Körper eine Metamorphose zum Schwergewicht vollzog.

Verzweiflung und Resignation

Irgendwann hat jede Schwangerschaft ein Ende – in meinem Fall jeweils ein vorzeitiges, da mein Herz das viele zusätzliche Gewicht nicht mehr schaffte und mein gesamter Stoffwechsel am Zusammenbrechen war. Aber nur weil die Schwangerschaft vorbei ist heißt das noch lange nicht, dass es einem ratz-fatz wieder gut geht!

Dass plus vierzig Kilo oder mehr nach einer Entbindung nicht so mir nichts, dir nichts verschwinden, brauche ich wohl nicht gesondert zu erwähnen. Meist zwang ich mich danach zu radikalen Diäten und hungerte mich mühsam wieder auf mein altes Gewicht zurück. Das gelang mir nach den ersten beiden Schwangerschaften zwar ganz gut, aber dummerweise begann mein Körper, mir zunehmend einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Permanente Müdigkeit und Erschöpfungszustände bestimmten meinen Alltag mehr und mehr. Ich hatte auch lange nach der letzten Schwangerschaft mit Wassereinlagerungen zu kämpfen, dazu gesellten sich mysteriöse Gelenkschmerzen in beiden Knien, die sich medizinisch nicht erklären ließen.

Als wäre das alles nicht schon genug, bekam ich auch noch starke Akne am Rücken, am Dekolleté und im Gesicht. Hartnäckige, migräneartige Kopfschmerzen quälten mich fast jeden Tag. Wenn ich sage, ich fühlte mich damals unwohl, wäre das stark untertrieben.


Aber abgesehen von meinem, nun ja, desolaten körperlichen Zustand hatte ich auch zunehmend mit psychischen Problemen und depressiven Verstimmungen zu tun.

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Ganz “nebenbei” wurde dann eine Hashimoto-Thyreoditis bei mir diagnostiziert – was schließlich einen Teil meiner Beschwerden, aber noch lange nicht meinen jämmerlichen Gesamtzustand erklärte.

Deshalb brachten die verschriebenen Schilddrüsenhormone auch nur sehr bedingt Besserung. Speziell die bleierne Müdigkeit, die besonders intensiv immer nach dem Essen auftrat, und auch die heftigen Wassereinlagerungen waren nicht in den Griff zu bekommen. Deshalb begann ich in meiner Verzweiflung, mich von einer Ernährungsform in die nächste zu stürzen.

Die Wende in meinem Leben

2013 war dann der absolute gesundheitliche Tiefpunkt erreicht. Nachdem ich mir von einer Umstellung auf vegane Ernährung die erhoffte Besserung meiner angeschlagenen Gesundheit erhofft hatte, erlitt ich im März 2013 plötzlich so starke Koliken, dass ich wirklich dachte, ich würde an Ort und Stelle sterben.

Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es sich um Gallenkoliken handelte, das hat man erst diagnostiziert, nachdem ich mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht worden war – es waren unvorstellbare Schmerzen. Als der Arzt mir offenbarte, dass ich Gallensteine hätte und meine Gallenblase sofort operativ entfernt werden müsste, da meine Leber dadurch bereits entzündet war, brach ich in schallendes Gelächter aus (da hatten meine Schmerzmittel schon ihre Wirkung getan ;-).

Das konnte nicht sein, ich lebte immerhin seit fast einem Jahr vegan, also absolut cholesterinfrei – wie passt das mit Gallensteinen zusammen?

Es waren tatsächlich Gallensteine gewesen – allerdings keine grünen, großklumpigen Cholesterinsteine, sondern so genannte Calciumoxalatsteine.

Schwarze, teer-artige Kieselsteinchen – die ich mir sozusagen gezüchtet hatte, weil ich sehr oxalsäurereiche Lebensmittel (Spinat, Mangold, Mandeln, schwarzer Tee, Rharbarber, etc.) zu mir genommen hatte. Diese eher ungewöhnlichen Oxalatsteine hatten eigentlich schon einen ganz konkreten Hinweis dargestellt, dass mit meinem Körper etwas Gravierenderes nicht stimmt. Aber leider bin ich nicht an kompetente Ärzte geraten….

Ganz nebenbei erwähnt hatte ich mit der veganen Ernährung meine überflüssigen Kilos in keinster Weise in den Griff bekommen, obwohl ich sehr gesund aß und nicht naschte.


Deshalb war nach der Gallenblasen-Operation für mich klar, dass mein Leben als Veganer für mich ein für allemal endete, in der Hoffnung, dass mein Körper nie wieder Oxalatsteine produziert. “Back to normal” hieß die Devise – also zurück zur klassischen, kohlenhydratlastigen Mischkost.

Eine Diagnose jagte die nächste

Mein Leidensweg ging bedauerlicherweise weiter. Zur extremen Müdigkeit und Abgeschlagenheit kamen nun immer häufiger auch starke Übelkeit und Bauchschmerzen dazu. Und höllische, quälende Kopfschmerzen, gegen die kein Schmerzmittel wirkte.

Diese Beschwerden zogen sich über Monate hinweg und wurden immer stärker. Nachdem auch noch blutiger Durchfall auftrat – bis zu 20 Mal am Tag – bekam ich es schließlich mit der Angst zu tun. Ich ging ungefähr ein Dutzend Mal in die Ambulanz des örtlichen Krankenhauses und schilderte mein Problem.

Jedes Mal war es dasselbe Prozedere: Ab zum Ultraschall – der zeigte nichts Auffälliges, weshalb ich stets mit folgenden Worten entlassen wurde: “Da ist nichts. Sie haben wahrscheinlich eine Darminfektion (gehabt). Wenn jemand so dick ist wie Sie, kann er keine schwere Darmerkrankung haben.”

Peng, das saß! Ja, ich war nach wie vor bei fast 100 Kilogramm Gewicht (was ich in Anbetracht der monatelangen, schweren Durchfälle selber nicht verstehen konnte), aber man attestierte mir aufgrund meiner überschüssigen Kilos gleichsam, ich würde simulieren, mir das Ganze bloß ausdenken!

In meiner Verzweiflung suchte ich weitere 2 Monate später, in denen die blutigen Durchfälle nicht weniger geworden waren, einen praktischen Arzt auf und schilderte ihm, nervlich völlig am Ende, mein Problem. Der Arzt war schockiert über meine Story und empörte sich darüber, dass man bislang keine Darmspiegelung gemacht hatte – denn das gehöre bei den geschilderten Symptomen zur Basis-Untersuchung. Sofort schrieb er mir eine Überweisung ins Krankenhaus, wo ich bereits am nächsten Tag stationär aufgenommen wurde.


Die Darmspiegelung brachte Ernüchterndes zutage. Gesenkten Hauptes kam der Oberarzt zur Tür herein und entschuldigte sich, dass man mich im letzten halben Jahr immer wieder abgewiesen hatte. Denn 40 Zentimeter meines Dickdarms waren hochgradigst entzündet. Diagnose: Colitis ulcerosa, eine unheilbare entzündliche Autoimmunerkrankung des Dickdarms.

Na toll! Ich hatte also eine schwere Darmerkrankung und war trotzdem dick – ich meine, wie ungerecht kann das Leben eigentlich sein?

In dem Moment, als mir die Diagnose eröffnet wurde, war ich einerseits froh, dass sich meine Beschwerden nicht als Darmkrebs entpuppten, aber CU, unheilbare Krankheit, Autoimmungeschehen, lebenslang auf Medikamente angewiesen zu sein – das zog mir den Boden unter den Füßen weg!


Meine erste Reaktion war die Frage an den Doc, ob ich nun gewisse Lebensmittel besser meiden sollte, denn es handelte es sich ja um eine Krankheit des Verdauungstraktes und möglicherweise würde die Ursache in einer Unverträglichkeit liegen. Der Arzt wiegelte sofort ab und meinte, essen könne ich alles – ich müsse nur meine Medikamente nehmen…

Da blickte ich nach oben zur Infusionsflasche, aus der hochdosiertes Kortison zur schnellen Linderung der Entzündungen in meine Venen tropfte…

Für die Zeit danach sollte ich mit einer lebenslangen immunsuppressiven Therapie (also einer lebenslangen Chemotherapie zur Unterdrückung des Immunsystems) behandelt werden. Damit wäre mir ein weitgehend normales Leben trotz CU möglich, so der Arzt.

Wenn der Kampfgeist erwacht

Die Kortisoninfusionen wirkten zwar, doch auch nachdem ich aus dem Krankenhaus entlassen worden war musste ich noch wochenlang Kortisoneinläufe machen, da die massive Entzündung sich nur sehr schleppend zurückbildete. Und kaum setzte ich diese Einläufe ab, waren die blutigen Durchfälle und Bauchkrämpfe wieder da.

Ich war wütend. Ich war verzweifelt und auf der Suche nach Hilfe. Daher suchte ich schließlich einen renommierten Gastroenterologen auf, der auf CU und Morbus Crohn spezialisiert ist. Im Wartezimmer des Privatarztes dann der Schock: Da saßen fünf Patienten gemütlich beisammen, mit mitgebrachtem Tee und Snacks, und jeder hing an einer Infusionsflasche. Der Anblick war sehr befremdlich.

Nach einer Weile konnte ich meine Neugierde nicht länger zurückhalten und fragte eine der Damen, was sie denn da für ein Medikament bekäme. Es stellte sich heraus, dass es genau jenes Mittel war, das man auch mir per sofort verabreichen wollte!

Alle diese Patienten hatten entweder Morbus Crohn oder Colitis und alle erhielten dieselbe Therapie. Immunsuppressiva vom Feinsten – deshalb müssen die Patienten die Infusionen auch beim Arzt, und das über einen Zeitraum von mehreren Stunden, bekommen, da eine häufige und gefürchtete Nebenwirkung dieses Medikaments unter anderem ein Atemstillstand (!) ist. Tja, da ist es sicherlich günstig, wenn man sich bereits in der Arztpraxis befindet und der Arzt rasch eingreifen kann.

In diesem Moment wurde mir klar: Das ist definitiv nicht mein Weg! Da konnte der Arzt beim anschließenden Gespräch noch so eindringlich an mich und meine Vernunft appellieren, dass die Entfernung meines Dickdarms oder alternativ die lebenslange Immunsuppressivtherapie für mich die einzigen Alternativen darstellen würden und ich ansonsten versterben würde. Ich konnte und wollte keine der beiden Optionen für mich akzeptieren, stand auf und verließ die Arztpraxis. Nun war zumindest klar, dass es den letzten “Rettungsanker” Infusionstherapie zur Unterdrückung der Krankheitssymptome gibt, wenn wirklich gar nichts mehr hilft.

Aber ich wollte mehr! Ich wollte die Ursachen der Krankheit verstehen und bekämpfen, nicht nur Symptome kaschieren und dafür heftigste Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Ich war fest entschlossen, es zu versuchen.
Denn meine innere Stimme sagte mir, dass die Ernährung das A und O ist, diese Krankheit in den Griff zu bekommen.

Dieser inneren Stimme habe ich es zu verdanken, dass ich – gerade noch rechtzeitig – die absolute Neuausrichtung meiner Ernährung gemacht habe. Und wie wir alle wissen, können wir auf unser Bauchgefühl zu 100 Prozent vertrauen.
Ich ließ mich also auf mein ganz persönliches “Gesundheitsexperiment” (mit dem “Auffangnetz” der Infusionstherapie, falls es nicht klappen sollte) ein.

Ja! Der Weg ist das Ziel !

Hoch motiviert, dieser schrecklichen Krankheit den Garaus zu machen, begann ich zu recherchieren. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe nicht sofort die ketogene Ernährung für mich entdeckt. Aber der erste entscheidende Schritt war: Weg von Gluten.

Ich habe dutzende Bücher zum Thema verschlungen und das, was ich las, hat mir die Augen geöffnet. Mir schien fast, als wäre in all den Büchern mein persönlicher Leidensweg mitsamt all der diffusen Symptome, die kein Arzt jemals richtig zu deuten wusste, beschrieben.

Ich verzichtete also ab sofort auf jegliche glutenhaltigen Lebensmittel. Es dauerte ungefähr acht Wochen, bis ich eine wesentliche Besserung meiner Colitis bemerkte. Voller Freude stellte ich fest, dass heutzutage im Supermarkt eine Vielzahl von glutenfreien Broten, Kuchen & Co. erhältlich sind – nur wurde mir auch schnell klar, dass ich hiermit nur ein Übel gegen das andere tauschte. Denn erstens enthalten ALL diese glutenfreien Produkte bedenkliche Zusatzstoffe, und zweitens wird als Hauptersatz für Mehl Mais- oder Kartoffelstärke verwendet. Was zur Konsequenz hatte, dass sich meine Colitis wieder massiv verschlechterte.


Ich muss zugeben, ich fiel damit in ein richtiges Selbstmitleids-Loch. Es gäbe glutenfreie Produkte, aber ich darf sie nicht essen. Und das passierte ausgerechnet mir, dem Kohlenhydrat-Junkie schlechthin, die jede Woche mindestens 3 Kuchen oder Torten buk!

Ernährung 3.0

Heute bin ich zutiefst dankbar für die negativen Erfahrungen, die ich mit glutenfreien Produkten gemacht habe. Denn letzten Endes zwangen sie mich zum Verzicht auf jegliche stärkehaltige Produkte.
Diese Planänderung hatte nach intensiver Recherchearbeit nach “glutenfreien und bauchfreundlichen” Brot-Alternativen auch einen Namen: Low Carb.

Mit Low Carb gelang mir in der Tat ein Meilenstein in Sachen Gewichtsreduktion UND Gesundheit. Ich hatte schon immer sehr gerne Obst und Gemüse gegessen, sodass mir diese Form der Ernährung als absolut geeignet schien. In Kombination mit intermittierendem Fasten purzelten die Kilos schnell. Päng! Das Fasten war zwar hart – ich wählte die Variante, bei der man alternierend einen Tag fastet und einen Tag isst – aber wirklich hoch effektiv. Das Selbstbewusstsein stieg mit jedem verlorenen Fettpölsterchen und ich schöpfte wieder neuen Mut.

Nur: die gesundheitlichen Probleme holten mich wieder ein. Denn ich füllte mein Tageskontingent von rund 130 Gramm Kohlenhydraten mit reichlich Obst – Bananen und Äpfel standen ganz oben auf meiner Hitliste. Und ich war der Meinung, ich würde mir damit etwas Gutes tun! Pustekuchen!

Wie schlimm sich der hohe Obstverzehr auf meine Darmentzündung auswirkte, möchte ich dir im Detail ersparen. Fakt ist: Ein normales Leben war mir nicht mehr möglich – und ich war kurz davor, von meinem “Fallnetz” Gebrauch zu machen und in die Immunsuppressivtherapie einzuwilligen. Denn meine Lebensqualität war nicht mehr gegeben. Als Frau mit Anfang Vierzig Windeln tragen zu müssen, das war nicht mein Lebensplan. Zudem war mein Gewicht sukzessive wieder angestiegen und ich hatte seit geraumer Zeit wieder mit Wassereinlagerungen zu kämpfen.

Doch GOTTSEIDANK stieß ich, eigentlich durch puren Zufall, auf ketogene Ernährung. Ich beschloss, diesen allerletzten Versuch noch zu wagen – denn schlimmer konnte es ohnehin nicht mehr werden – und sollte auch dies keine Besserung bringen, wäre ich bereit, nach Ausschöpfung aller Optionen doch in die Infusionstherapie einzuwilligen.

Nun, ich habe nie mit der Immunsuppressivtherapie begonnen. Ganz einfach weil ich sie nicht benötige. Durch die Umstellung auf ketogene Ernährung habe ich meine Gesundheit wiedererlangt. Hätte ich vor vielen Jahren die bleierne Müdigkeit nach dem Essen nur richtig gedeutet, mir wäre ein langer Leidensweg erspart geblieben. Denn mein Körper kann offenbar einfach nicht gut mit Kohlenhydraten umgehen, weder mit glutenhaltigen noch mit glutenfreien.

Mag sein, dass mein Körper möglicherweise besonders sensibel ist und extrem auf die Zufuhr von Kohlenhydraten reagiert. Doch, um ganz ehrlich zu sein, denke ich das nicht.

Nachdem ich mich auch mit ketogener Ernährung sehr intensiv auseinander gesetzt habe, bin ich überzeugt, dass die kohlenhydratlastige Ernährung unserer Zivilisation keinem Menschen gut tut. Denn wir sind von Natur aus einfach nicht darauf ausgelegt – und die Vielzahl der “Wohlstandskrankheiten” ist für mich ein eindeutiges Indiz dafür.

Das Problem des Übergewichts ist nur das sichtbar gewordene Dilemma eines aufgrund falscher Ernährung entgleisten Stoffwechsels.

Viele Menschen in meinem Umfeld haben mich, inspiriert durch meine Geschichte, schon gebeten, ihnen auf ihrem ganz persönlichen Weg zur ketogenen Ernährung Hilfe und Unterstützung zu geben.

Und ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung sagen, dass jeder Einzelne, der den Weg der Umstellung auf Ketose geschafft hat, eine wesentliche Besserung seines persönlichen Befindens erreicht hat. Keto bedeutet, nicht Kalorienzählen zu müssen und reichlich Fett, den Geschmacksträger Nummer 1, verzehren zu dürfen. Und dabei abnehmen beziehungsweise mühelos sein Gewicht zu halten – bei maximalem Wohlbefinden und einer nie da gewesenen mentalen Klarheit.

Wer einmal diesen “Luxus” lebt und liebt, wird ihn freiwillig nicht so leicht aufgeben.

Herzlichst,
Bumblebee im Ketoland

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Claudia
Claudia
9. Juni 2022 9:25

Hallo liebe Bumblebee,
Ich habe soeben deine Geschichte gelesen.
Ich freue mich sehr das du es geschafft hast das es dir mental und körperlich gut geht.
Ich selber renne seit Jahren zu den verschiedensten Ärtze weil ich starke Schmerzen am ganzen Körper habe. Mein Verdauungssystem spielt ständig verpckt. Starke Schmerzen und Kolliken , fast tägliche Migräneanfälle.und auch permanente Erschöpfung.
Nach mehreren Jahren habe ich jetzt die Diagnosen Fibromyalgie Syndrom und Reizdarm Syndrom.
Ich habe auf der Suche nach Keto Rezepten deine Seite gefunden und schon mal die Pfannkuchen probiert Super lecker,selbst mein Mann war begeisert und der ist echt schwer zu überzeugen.
Ich hoffe mit deinen leckeren Rezepten wieder ein Leben ohne Einschränkung und Schmerzen zu haben.
Für dich weiter alles gute und danke das du all das mit uns teilst.
Viele Liebe Grüße
Claudia

Christina Trunk
Christina Trunk
8. Mai 2022 10:07

Servus liebe Bumblebee,

Muss dir jetzt mal schreiben! Sitze gerade mit meinen 2 Männern (Ehe- und 2jähriger Sohnemann) beim Muttertagsfrühstück. Die Männer essen nach wie vor normal, ich bin seit knapp einem Jahr Keto (naja bis auf eine kurze Ausnahme zu Beginn meiner 2ten Schwangerschaft, bin aktuell 22. Woche). Jetzt hab ich gestern dein Toastbrot gebacken. Maaaaannn!!! Ist das megalecker!!! Sogar der Junior hat es dem normalen Brot vorgezogen.
Du bist echt der Stern am Ketohimmel! Habe bis dato einiges von dir nachgebacken und sage Danke danke danke! Mir ist die ketogene Ernährung vor allem zu Beginn meiner 2ten SS sehr schwer gefallen. Mir war oft übel und die Bauchmaus wollte anscheinend nur Kohlenhydrate. Seit der 14. SsW kamen aber die Gelüste nach Ketogenem Essen wieder und seitdem geht es mir wieder richtig gut. Deine tollen Rezepte tragen dazu sehr viel bei!
Viele liebe Grüße aus München,
Christina

Michael
Michael
4. Mai 2022 16:48

Bin eben durch Zufall auf Deine Seite gekommen (ich suchte eigentlich Informationen zum Herstellen von Eischnee mittels Eiklarpulver) und habe Deine Leidensgeschichte gelesen. Ich freue mich, daß Du Deine Krankheit mit Ketose in den Griff bekommen hast. Und wenn das Übel wirklich die Kohlenhydrate sind, dann gibt es keinen anderen “gesunden” Weg. Aber auch wenn es bei Dir funktioniert und Du damit zurecht kommst – so “compliant” ist das nur, wenn man nicht wirklich eine Wahl hat. Ich hatte mich im Rahmen meines Abnehmens und Ernährungsumstellung (“nur” 15kg in in 3 Monaten) auch mit Ketose als Werkzeug wie als Ernährung befaßt und sehr schnell festgestellt, daß der “hemmungslose” Genuß fettreicher Speisen zwar erfreulich klingt, so gut wie alles Fettreiche, was ich seither vermeide oder nur fettarm genieße, auch recht kohlenhydratreich ist und daher der weitgehende Verzicht auf KH für mich eine noch ärgere Beschränkung wäre als “vernünftig” meine Kaloriengrenzen einzuhalten, auf eine vernünftige Verteilung der Makros zu achten und entsprechend Sport zu treiben. Und da ich kein wirklich gesundheitliches Problem mit Kohlenhydraten habe muß ich mir Ketose nicht antun. Dies jetzt nur als Kommentar zu dem Credo Deiner Hymne auf Ketose, daß dies eine wunderbare und einfache Sache sei. Das ist es nicht, daß ist ein extremer Verzicht.

stephanie Machnik
stephanie Machnik
4. März 2022 9:19

Hallo liebe Bumbelbee, ich möchte versuchen Kuchen einzukochen. Da wir nur zu zweit sind, ist das mega zum haltbarmachen. Nun werden aber gemahlene Mandeln schnell ranzig. Meinst Du ich könnte entöltes Mandelmehl nehmen… vielleicht mit Butter wieder etwas Öl zurückgeben?

Astrid Gub
Astrid Gub
21. Januar 2022 12:36

Hallo Bumblebee, hoffe auch mein Kaffee ist angekommen?
auch ich liebe deine Rezepte … absoluter Fan von Kaspressknödel ala Bumblebee.
lass ihn dir schmecken den Kaffee

Astrid Gub
Astrid Gub
26. Januar 2022 11:08
Antwort an  Bumblebee

Hallo zurück, Danke für deine Rückmeldung und die Empfehlung für Suflanis … schon getestet und mega LECKER !!! Hab die dann in deine Zwiebelsuppe gepackt und mit etwas Käse überbacken … ein HIT! Merci

Gabriela
Gabriela
8. November 2021 21:47

Liebe Bumblebee,
ich finde deine Geschichte sehr berührend und bin dankbar, daß Du sie und deine wunderbaren Kreationen mit uns teilst. Ich hatte Brustkrebs und kämpfe seit Jahren mit massivem Lipödem – auch dafür ist ketogene Ernährung echt super. Ich hab schon 5 Rezepte von Dir ausprobiert und sie waren alle fantastisch 😍 lass Dir den Kaffee schmecken und überlege Dir bitte ernsthaft vielleicht ein Kochbuch zu machen. Gibt es zwar – aber eben nicht so köstliche und tolle Rezepte wie Du sie machst. Ich sage nur : Endlich wieder Palatschinken, Burger und Baguette 🍔 🥖 yeah ! DANKE !
Von Herzen alles Liebe für Dich und bitte weiter so,
Gabriela

Claudia
Claudia
4. September 2021 15:50

Hallo Bumblebee – habe Dir vor ein paar Tagen einen PayPal “Kaffee” geschickt. Ich hoffe, der ist angekommen. Vielen Dank fuer Deine super Rezepte – macht Keto noch einfacher. Liebe Gruesse aus Florida, Claudia >>> sorry, hatte auf einen falschen Post geantwortet.

Simone Friebel
Simone Friebel
31. August 2021 21:25

Hallo liebe Sabine , auf der Suche nach einem ketofreundlichen Rezept für einen Kuchen , kam ich auf deine Seite u habe mich ganz schnell angemeldet . Deine Geschichte hat mich sehr bekräftigt , dass ich auf dem richtigen Weg bin . Habe schon in der Kindheit an Gallenkoliken gelitten , aber niemand hat das für voll genommen bin mich als Simulant hingestellt , bis ich aufgab zum Arzt zu gehen, bis ich schließlich mit 42 Jahren so eine schlimme Kolik hatte , dass ich dachte nun zu sterben . Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich 2x in der Woche Koliken . Die Galle würde mir dann endlich entfernt u bei einer Nachuntersuchung gesagt , dass meine Leber ziemlich verfettet ist . Es erfolgte kein Hinweis auf eine bestimmte Ernährung usw . Also aß ich weiter wie bisher , was nun im Folge der Jahre zu einem Diabetes führte . Und auch jetzt sagte man mir ,so wie dir , ich muss Medikamente nehmen u das mein Leben lang .Dazu diagnostizierte man mir 2018 Fibromylgie u auch da sollte ich Kortison nehmen . Schon da wollte ich das nicht akzeptieren u habe mich alternativ umgesehen u bin zum Glück auf CBD Öl gestoßen u kann dadurch sehr gut mit der Fibromyalgie leben . Allerdings war der Diabetes nun da . Im Laufe der Jahre hatte sich auch bei mir ein großes Übergewicht 85 kg auf 160 cm eingestellt . Ich habe genau wie du mit Low Carb angefangen u konnte so , über einen Zeitraum von einem Jahr 10 kg abnehmen . Aber der Diabetes war immer noch da . Nun ernähre ich mich seit 4 Wochen ketogen u ich bin begeistert , es sind nochmal 5 kgu etliche Zentimeter weg , aber ganz toll ist , das mein Diabetes weg ist , denn Werte um die 80 auch nach dem Essen sind phänomenal . Am Freitag habe ich Termin beim Diabetologen . Sie wird begeistert sein ..oder auch nicht …wenn ich ihr eröffne , dass ich schon 2 Wochen keine Medikamente mehr nehme . Ich musste diesen Selbsttest wagen .
Ich habe aber trotzdem eine Frage an dich , ich bin oft unter 20 KH , kann ich das beibehalten oder ist das zu wenig u ich habe ständig einen süßen Geschmack im Mund , er stört mich nicht, aber ich habe bis jetzt nur von Aceton gelesen , aber nicht von süß . Also herzlichen Dank für deinen Blog …er macht mir Mut u gibt mir Zuversicht .
Liebe Grüße Simone

Claudia
Claudia
4. September 2021 15:58
Antwort an  Simone Friebel

Hallo Simone, ich hatte mich immer sehr gesund ernaehrt, so ziemlich alles hausgemacht (bis hin zum Ketchup) und ausschliesslich komplexe Carbs / so gut wie kein Zucker (oder Soda etc). Trotzdem – Diabetes 2 (wahrscheinlich in der Familie und stress-related). Wollte das gleich nicht akzeptieren und bin auf Keto gestossen. 12 kg in 6 Wochen abgenommen – jetzt geht es eher langsam. Aber, der Blutzucker ist total ‘runter. A1C auch, Sogar Cholesterin (HDL war immer gut, LDL geht noch weiter ‘runter). Bin jetzt seit 18 Monaten ausschliesslich auf Keto (mein Mann macht mit) und bin jetzt dabei etwas auszuloten. Ich weiss, dass ich auf zuviel Protein ueber Nacht mit etwas erhoehtem (noch unter 120, aber trotzdem) reagiere. Dafuer habe ich festgestellt, dass ich tatsaechlich etwas Einkorn-Mehl (Urgetreide aehnlich wie Emmer, aber noch besser/gesuender) vertrage. Jeder ist anders, aber mit der Zeit kann man gut herausfinden was fuer einen persoenlich am besten funktioniert. Ballaststoffe sind sehr wichtig, und Bumblebee’s Rezept mit den Bambusfaser Baguette hilft das super (und es schmeckt und riecht super). Viel Glueck auf Deiner Reise weg vom hohen Blutzucker!!! Liebe Gruesse aus Florida

Simone Friebel
Simone Friebel
5. September 2021 23:45
Antwort an  Claudia

Lieben Dank Claudia …ich freue mich sehr , über deine Antwort . Ich bleibe definitiv dabei . Es ist einfach toll .Liebe Grüße nach Florida

Ramona
Ramona
19. August 2021 12:33

Hallo!
ich habe Epilepsie und bin trotz Medikamenten nicht Anfallsfrei. Ich bin nun auf der Suche nach einer Klinik, die Erwachsene auf die ketogene Ernährung umstellen. Man liest ja viel und ich hoffe, die Umstellung wird mir helfen.

Meine eigentliche Frage ist, wie es mit dem Geruch nach Aceton als Nebenwirkung ist. Geht das wieder weg? Hat es jeder, der sich ketogen ernährt?

LG Ramona

Claudia
Claudia
4. September 2021 16:30
Antwort an  Ramona

Hallo Ramona, ich hatte diesen Effekt gar nicht – mein Mann auch nicht. Soweit ich nachgelesen habe, ist das auch nur voruebergehend.

Herbert
Herbert
25. Juli 2021 13:18

Hallo Bumblebee
Gratulation für das was du da geleistet hast.!
Ich selber habe mit Keto auch 15 kg abgenommen, darum weiss ich, das diese Ernährung auch langfristig funktioniert. Da im Internet soviel Unwahrheiten verbreitet wird, ist es sehr schwierig auf den richtigen Weg zu gelangen.
Recht herzlich möchte ich dir für deine tollen Rezepte danken.
Ich habe das Vanilieeis und Kaffeeeis sowie das Pizzabrot nach deinem Rezept hergestellt und das Resultat ist einfach phantastisch köstlich.
Ich habe schon viele Rezepte aus dem Internet ausprobiert, die meisten sind aber nicht nach meinem Geschmack und landeten sehr oft im Abfallkübel.
Hoffentlich entspringen dir noch mehr so geniale Rezepte.
Ich warte sehnsüchtig darauf.
Recht herzlichen Dank.
LG
Herbert Vergut

Olja
Olja
15. Juli 2021 19:29

Liebe Sabine,
deine Geschichte hat mich sehr berührt. Ich habe auch auf Keto umgestellt und war sogar Tumorfrei. Und jetzt wachsen sie wenigstens sehr langsam.Ich glaube sehr das wir uns selber heilen können. Psyche und Ernährung spielen enorm eine Rolle.
Deine Rezepte sind so lecker!
Was ich dich fragen wollte, du backst alles mit eiklarpulver. Kann ich durch normale Ei ersetzen?Wie ist dann das Verhältnisse mit wasser und ei?
Danke🌺

Olja
Olja
21. Juli 2021 22:43
Antwort an  Bumblebee

Liebe Bumblebee,
danke für deine Nachricht. Ich werde auf jeden Fall die Schmackoletten probieren:)
Ich habe Eiklarpulver schon bekommen und die Pizzaschnecken gebacken. Meine Knder haben kein Unterschied zur normlen Pizzaschnecken gemerkt. Seeeehr lecker.

Danke

Christa
Christa
24. August 2021 17:29
Antwort an  Olja

Liebe Olja,

ich bin mir ganz sicher, dass die ketogene Ernährung ein Baustein ist, um die Wahrscheinlichkeit für Krebs oder Rezidive zu vermindern bzw. das Wachstum zu verlangsamen oder gar den Krebs zu heilen.

Durch meine Brustkrebserkrankung habe ich mit der ketogenen Ernährung begonnen und ich bin sehr froh, dass es Bumblebees schöne Seite und ihre Rezepte gibt.

Ein Tee könnte für Dich interessant sein. Wenn man in einer Suchmaschine “Artemisia Annua Anamed” eingibt, erscheinen entsprechende Suchergebnisse. Der Tee schmeckt bitter, aber daran kann man sich gewöhnen.
Im Gegenzug kannst Du dann einen köstlichen Kuchen aus Bumblebees Rezeptsammlung backen und die Welt ist in Ordnung.

Viele liebe Grüße und die besten Wünsche für ein langes und gesundes Leben!
Christa

Olga
Olga
15. März 2022 22:08
Antwort an  Christa

Danke liebe Christa, die Seite und Tees kenne ich:)
Die gibt es sogar als Infusion
❤️

Sabine Baumgartner
Sabine Baumgartner
30. August 2021 19:04
Antwort an  Olja

Liebe Olga !
Es gibt sogar einen Arzt in Salzburg, Dr. Spitzbart,der Leute mit solchen Krankheiten wie du sie hast,mit der ketogenen Ernährung geheilt hat,da sich diese bösen Zellen von Zucker ernähren und wenn sie keinen mehr bekommen verhungern sie und es wird alles gut!!! Er ist sehr erfolgreich mit seiner Methode und gibt auch viele Vorträge und ernährt sich natürlich selber auch ketogen! Schwört auch darauf ! Lg.Sabine Baumgartner

Olga
Olga
15. März 2022 22:06

🙏Danke

Christin
Christin
14. Juli 2021 8:08

Liebe Bumblebee,

ich bin aus Zufall über deine Website gestolpert und war total berührt von deiner Geschichte. Es ist wunderbar, dass du nach all den dunklen Zeiten deinen Weg gefunden hast und sende dir weiterhin viel Liebe und Gesundheit!
Herzlichst,
Chrissi

Gabirele Gauk
Gabirele Gauk
19. Juni 2021 7:59

Hallo Sabine
seit etwa zwei Jahren habe ich auch Probleme mit dem Darm. Immer wieder Durchfall und Bauchschmerzen. Während ich mich los Carb bis ketogen ernähre geht es mir besser.
Wie hast du dein Carbs Ziel gefunden mit dem es dir gut geht?
Ich bekomme erst Ende September meine darmspiegelung und würde gerne bis dahin schon ausprobieren ob ich das nicht selbst im Griff bekomme. Unter cortison war alles gut danach ging es wieder los.
und benutzt du auch xylit oder eine Mischung mit erythrit?
danke für für deine Antwort

Marina
Marina
8. Mai 2021 20:45

Hallo Hummel’chen, danke für deine liebe und herzliche Mail. Ja es ist schon alles einwenig besser geworden. Eins aber ganz besondes, das Körnerbrot habe ich nun festgestellt hat meinen Zuckspiegel enorm absinken lassen und ich nehme nicht nur noch weniger Insulin sondern kann es teilweise sogar weg lassen.
Interessant für alle Diabetiker und darum habe ich mir erlaubt meinen Kunden deine Internet Seite weiter zu leiten. Außerdem möchte ich noch mehr erreichen und werde meiner Diätassistentin und Diabetologen sowie Hausarzt deine Seite und Rezepte empfehlen. Sie zeigten sich sehr interessiert. Es wäre doch toll dass wir nochmehr Menschen helfen könnten. Ich danke dir jedenfalls für deine Menschlichkeit und Hingabe. Werde immer gesünder und auch dein Hummel Mann und Kinder. Lieber Grüße vom Marina

Julia
Julia
25. April 2021 9:33

Liebe Bumblebee! Es ist toll zu lesen, wie du aus deiner Leidensgeschichte herausgefunden hast. Eine starke Frau, die sich nicht hat entmutigen lassen! Ich habe schlimme chronische Migräne mit ca 10- 12 Anfällen pro Monat, die mich außer Gefecht setzen. Ich hatte gehofft, dass mir die ketogene Ernährung ein schmerzfreieres Leben ermöglicht. Bei vielen scheint es zu klappen. Ich habe jetzt 3 Wochen hinter mir und leider hat sich mein Zustand verschlechtert. Ich habe jetzt Anfälle mehrere Tage hintereinander und kann kaum noch normal leben. Hast du am Anfang auch eine Art Erstverschlimmerung deiner Symptome (keine Migräne, ich weiß, aber chronische Schmerzen) bemerkt? Ich möchte ungern abbrechen, ich nehme toll ab und habe keine Heißhungerattacken mehr, aber das mit der Migräne halte ich nicht mehr lange aus…