KETO BOUNTIES

Süß und mächtig – so lassen sich diese unglaublich delikaten “Bounties” am treffendsten beschreiben! Eiskalt serviert sind die mit Schokolade überzogenen Kokoshappen ein wahrer Genuss nicht nur für Kokos-Fans….!

Die kleinen, in Schokolade gehüllten Leckerbissen haben es wirklich in sich – aber in der ketogenen Version haben sie durchaus vertretbare Nährwerte vorzuweisen, sodass du bedenkenlos auch zwei oder drei Stück dieser glutenfreien, zuckerfreien und absolut leckeren Bounties naschen kannst 🙂

Pro Stück (die Masse ist in insgesamt 27 mundgerechte Happen aufgeteilt) sind rund 125 kcal und 1,7g KH zu berechnen.

Mit 12,3g Fett pro Exemplar dienen diese Häppchen auch exzellent als Fatbomb, falls du Schwierigkeiten hast, dein Fettkontingent zu erreichen. Denn mit einer Skaldeman-Ratio von 4,6 bilanzierst du fetttechnisch gesehen schon einmal wunderbar, wenn du zu diesen Bounties greifst 🙂

Dass diese Kokos-Stückchen auch wunderbar schmecken, trifft sich da sehr gut 🙂

Ich muss gestehen, sie schmecken auch in der Keto-Version sehr süß – wenn auch beweitem weniger süß als das High-Carb-Original (das, wie ich finde, schon grenzwertig zuckrig ist!). Abgesehen davon gibt es meiner Meinung nach keinerlei geschmackliche Unterschiede.

Was ist denn nun drin in den kleinen Dingern?

Zunächst natürlich – welch Überraschung – Kokos. Die Kokosraspel sind gemeinsam mit dem beigefügten Kokosöl auch wesentlich für den Fettgehalt verantwortlich: allein die Kokosraspel im Rezept schlagen mit 113 Gramm Fett zu Buche 😉

Um einen Fett-Overkill zu vermeiden und die Angelegenheit etwas ausbalancierter zu gestalten, ist darüber hinaus noch selbstgemachte ketogene “Kondensmilch” zugesetzt. In manchen Rezepten wird stattdessen Kokosmilchfett (also das Feste in Kokosmilch-Konserven) verwendet, ich persönlich mag aber die Variante mit der Kondensmilch aber viel lieber, weil es eine schöne kompakte und gleichzeitig nicht allzu feste Konsistenz gibt. (Natürlich lässt sie diese im Rezept auch 1:1 durch Kokosmilchfett ersetzen.)

Gemeinsam mit der Süße bilden die Kokosraspel, das Kokosöl (bitte natives Kokosöl verwenden, nicht die Billig-Kokosfett-Blocks!) und die Kondensmilch das schmackhafte Innenleben der süßen Köstlichkeit.

Besonders hübsch und auch optisch nahe am Original sehen die Keto Bounties aus, wenn du die Kokosmasse in Formen drückst und fest werden lässt. Ich habe für die Bounties übrigens diese Form hier verwendet [Werbung]:

Damit entsteht eine schöne Maserung an der Oberfläche. Eigentlich habe ich mir die Form angeschafft, um ketogene Milky-Way-Riegel damit zu versuchen (aber leider habe ich bislang keine adäquate Cremefüllung hinbekommen – mal sehen, ob ich da nochmal einen Versuch starte…..).

Außerdem kann ich mich selbst ganz gut “austricksen” mit den kleinen Leckerbissen in Riegel-Form: ich drittle so einen Riegel meistens, dann ist die Leckerei nicht gleich auf den ersten Happen im Mund verschwunden…. 😉

Aber selbstverständlich kannst du auch ganz einfach leckere Bounty-Kugeln daraus machen. Ganz wie du willst 😉

Zuletzt wird das Ganze Stückchen für Stückchen mit geschmolzener Schokolade (ich verwende einen Mix aus ketogener Milchschokolade und Zartbitterschoko, damit die Glasur nicht ganz so herb schmeckt) ummantelt, und schon geht’s ab in den Kühlschrank.

Sobald die Bounties schön durchgekühlt sind, sind sie zum Verzehr bereit und können genossen werden….. 🙂 In diesem Sinn: lass sie dir schmecken!

Keto Bounties

Rezept von Bumblebee im KetolandGang: SnacksSchwierigkeit: einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Koche-/Backzeit

40

Minuten

Noch näher am Original geht nicht 🙂 Zuckerfreie, glutenfreie und köstliche Kokosriegel zum Vernaschen 🙂

Zutaten

  • Für die Keto-Kondensmilch (alternativ einfach 200ml Kokosmilchfett verwenden):
  • 150g Schlagsahne

  • 200ml Mandelmilch

  • 20g Butter

  • Optional: Prise Xanthan

  • 50 bis 60g Stevia-Erythrit (Süßkraft 1:1 wie Zucker)

  • Für die Bounty-Füllung:
  • 200g Keto-Kondensmilch (alternativ Kokosmilchfett verwenden; dann ggf. auch etwas mehr Süße hinzufügen)

  • 60g Kokosöl nativ, geschmolzen

  • 180g Kokosraspel

  • 60g Stevia-Erythrit (Süßkraft 1:1 wie Zucker)

  • Für den Schokoladen-Überzug:
  • 100g ketogene Milchschokolade (selbstgemacht – siehe Rezept hier oder auch gekaufte)

  • 100g dunkle Schokolade 75% (ich verwende Choceur von Hofer)

  • 10g Kokosöl

Zubereitung

  • Keto-Kondensmilch:
  • Für die ketogene Kondensmilch Schlagsahne, Mandelmilch, Butter und Süße in einen großen Kochtopf geben und aufkochen.
  • Nun bei hoher Hitze unter ständigem Rühren etwa 20 Minuten weiter kochen, bis die Masse etwas eindickt.
  • Optional kann die Masse noch mehr angedickt werden, indem du eine Prise Xanthan einrührst und mit dem Pürierstab gut einarbeitest.
  • Keto-Kondensmilch in ein verschließbares Glas leeren und (OHNE Deckel) abkühlen lassen. Erst nach dem Abkühlen Glas verschließen.
    Achtung: Für die Bounties benötigst du nicht die gesamte Menge der Kondensmilch!
  • Bounty-Masse:
  • Kokosraspeln mit dem Stevia-Erythrit vermischen, 200g der Kondensmilch sowie das flüssige Kokosöl untermengen. Je nach Süßzahn noch weitere Süße hinzufügen.
    Es entsteht eine kompakte, gut formbare Masse.
  • Die Kokosmasse nun entweder zu Kugeln zu je circa 20 Gramm formen oder alternativ in eine Silikon-Riegelform drücken.
  • Nun muss das Ganze gut gekühlt werden. Ich gebe dafür die geformte Kokosmasse immer für mindestens 1 bis 2 Stunden in den Tiefkühler, dann ist alles schön durchgekühlt und das Glasieren mit Schokolade funktioniert superschnell.
  • Schokoladenglasur:
  • Milchschokolade und Zartbitterschokolade in kleine Stücke brechen und mit dem Kokosöl auf geringster Hitze in einem Topf unter gelegentlichem Rühren schmelzen.
  • Etwas überkühlen lassen.
  • Nun die Kokosriegel aus der Form drücken und mit einer Gabel einzeln vorsichtig in das Schokoladenbad drücken, herausnehmen, am Topfrand die überschüssige Schokolade etwas abklopfen und Riegel zum Trocknen auf ein mit Backpapier belegtes Brett legen.
  • Gut gekühlt genießen!

Anmerkungen

    u003cliu003eDIe Bounties halten sich im Kühlschrank circa 1 Woche (wenn du nicht vorher schon alles wegnaschst ;-))u003c/liu003e

Verwendete Produkte:

Nährwerte:

Nährwerte pro Stück (bei 27 Stück gesamt):

125.4

Nährwerte je 100 Gramm:

476.9


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4 Antworten

    1. Liebe Maria,
      der Trick ist so simpel wie genial: die Bounties lassen sich mühelos aus der Silikonform lösen, wenn sie durchgeforen sind. Sollten sie nach 2 Stunden Gefrierzeit noch nicht ausreichend fest sein, gib sie für eine weitere Stunden in den Tiefkühler und drücke die gefrorenen Teilchen dann aus der Form – das klappt ganz wunderbar 🙂
      Liebe Grüße sendet dir
      Bumblebee

  1. Ich habe die Bounties gestern gemacht und muss sagen: DER HAMMER! Fast wie das Original nur besser. Bei mir wurden es 52 Stück. Den größten Teil habe ich eingefroren und hole sie bei Bedarf (also eigentlich ständig) heraus.

    1. Liebe Sabine,
      dass du die Bounties probiert hast freut mich wirklich ganz besonders, denn ich finde auch, dass diese kleinen Naschteile ganz, ganz köstliche Leckerbissen sind! Durch die große “Ausbeute” eignen sie sich wirklich hervorragend zum Einfrieren – einfach nach Bedarf (und Süßlust) auftauen und genießen 🙂
      In diesem Sinne wünsche ich dir noch viele Genussmomente mit den Keto Bounties und sende dir
      ganz liebe Grüße,
      Bumblebee

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