KETO RUMKUGELN

Rumkugeln – köstliche Häppchen zum Kaffee, ein süßer Snack für zwischendurch und außerdem ein traditionelles Weihnachtskonfekt, für das es gefühlte tausend Rezepte gibt. Aber egal, in welcher Variante, die kleinen Kügelchen mit der mehr oder weniger stark ausgeprägten Rumnote sind doch ein absolutes Muss für Naschkatzen…und bei diesen ketogenen Rumkugeln mit nur 0,8g KH pro Stück ist Naschen sogar ausdrücklich erlaubt…. 😀

Die kleinen Bällchen sind nicht nur wirklich lecker, sondern auch supersimpel in der Zubereitung – und in Windeseile gezaubert! Wer feines Rumaroma mag, wird schockverliebt in die Kügelchen sein.

Diese Variante ist übrigens mit Nüssen. Ich persönlich mag zwar auch die Rumkugeln ohne Nüsse, aber irgendwie komme ich doch immer wieder auf dieses Rezept zurück.

Dass diese kleinen Leckerbissen übrigens absolut vertretbare Carbs pro Stück aufweisen, damit hatte ich bei der ganz beachtlichen Menge an Schokolade zunächst nicht gerechnet. Aber dieses Phänomen habe ich eigentlich bei so gut wie jedem Weihnachtsgebäck oder Plätzchen bisher festgestellt – dass sich die teilweise eher kohlenhydratträchtigen Zutaten dann nämlich einfach auf die vielen einzelnen Exemplare so wunderbar aufteilen, dass ein einzelnes Keks oder Pralinchen oder Kügelchen schließlich sogar meist unter der magischen 1-Gramm-KH-Grenze liegt. Hach, so macht die (Vor-)Weihnachtszeit doch richtig dolle Spaß 🙂

Ich muss aber ehrlicherweise gestehen, eine Maßlosigkeit beim Kekse mampfen ist selbst bei ketogenen Sorten nicht zu empfehlen. Da spreche ich aus leidvoller Erfahrung. Denn ich habe mich in den letzten Wochen einem regelrechten Backwahn hingegeben – nicht zuletzt auch, um für alle geschätzten Leser und Fans dieses Foodblogs leckere Rezepte online stellen zu können. Kurzum: ich habe einfach viiiiiiiiiiel zu viel von diesen Köstlichkeiten in mich hineingeschaufelt – von den anbetungswürdigen Linzerl Kipferln über Raubutzel  zu Polos bin hin zu Lebkuchen und den Mozartkrapfen, ich liebe sie alle! 😀 Dazu noch reichlich ketogener Eierlikör – als ultimativ köstlichen Eggnogg 😀 – und zwischendrin mit lieben Besuchern mit Lebkuchenlikör angestoßen…da sprengt man bisweilen doch nach einem langen Back- (und Sauf- ;-))Tag die Zwanzig-Gramm-Carbs-Obergrenze…

So gesehen bin ich fast ein wenig erleichtert, dass in wenigen Tagen das große Naschen ein Ende hat und der gefühlte Rest der Welt per Jahresbeginn sich dem Diätwahn hingibt. Das werde ich zwar nicht machen, aber es wird – so viel sei schon verraten – ab Anfang 2020 auf zahlreiche Nachfragen hin auch mehr herzhafte Gerichte auf diesem Blog geben.

Aber vorerst genießen wir die Feiertage noch in vollen Zügen 😉 Was sind eigentlich deine Favoriten am ketogenen Keksteller? Es würde mich wirklich brennend interessieren, welche Sorten du präferierst.

Und wer weiß, vielleicht gehören diese Rumkügelchen ab sofort ja auch zu deinen Must-Haves am Plätzchenteller?
Dann viel Spaß beim Rumkugeln kugeln 😉

Herzlichst,
Bumblebee

Keto Rumkugeln

Rezept von Bumblebee im KetolandGang: Kekse und Kleingebäck, WeihnachtenSchwierigkeit: einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

So simpel, so köstlich! Diese zuckerfreien, mehlfreien Rumkugeln sind einfach herzustellen und schmecken herrlich.
Rezept ergibt circa 65 Rumkugeln zu je ca. 0,8g KH.

Zutaten

  • 260g Dunkle Schokolade 85% (ich verwende choceur von Hofer/aldi)

  • 70g Stevia-Erythrit (Süßkraft 1:1 wie Zucker)

  • 12 Stück Süßstofftabletten (Süßkraft je Tab wie 6g Zucker)

  • 130ml Schlagsahne

  • 80g Sahnepulver

  • 100g gemahlene Walnüsse

  • circa 10 EL Rum

  • circa 100g Kokosraspel zum Wälzen

Zubereitung

  • Stevia-Erythrit mit Süßstoff zu feinem Pulver mahlen.
  • Süßmix mit der Schlagsahne und dem Sahnepulver in einem Topf aufkochen. Sobald die Sahne kocht, Herd ausschalten und Topf von der Kochstelle ziehen.
  • Schokolade in kleine Stücke brechen und in die heiße Sahne geben. Für einige Minuten stehen lassen.
  • Die in der Sahne geschmolzene Schokolade umrühren, Walnüsse und Rum einrühren und die Masse für circa 1 Stunde kühl stellen.
  • Aus der gekühlten Masse mit einem Teelöffel kleine, etwa walnussgroße Stücke abstechen, in den Handflächen zu Rollen formen und in Kokosraspeln wälzen.

Anmerkungen

  • Die Rumkugeln unbedingt gekühlt aufbewahren und innerhalb einer Woche verzehren.
  • Das Sahnepulver dient dazu, der Zartbitterschokolade eine “milchschokoladigere” Note zu geben, sie also etwas milder zu machen. Denn dann geht sie eine perfekte Verbindung mit dem Rumaroma ein, ohne zu dominant hervorzuschmecken.

 


Nährwerte:

Nährwerte pro Stück (bei 65 Rumkugeln gesamt):

65.2

Nährwerte GESAMT:

4,238.7

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2 Replies

  1. Liebe Bumblebee,
    Ich habe dich am Wochenende erst entdeckt. Hut ab vor deinem Werdegang und was du daraus gezaubert hast. Mega, mega Leistung und ein starker Wille ist dafür nötig.
    Zu deinen süßen Teilchen eine Frage :
    Warum müssen da Tabs mit rein? Geht das nicht mit Erythritpuder?
    Welche hast du verwendet?
    Ich mag sie nicht, da ich noch keine gefunden habe die nicht einen Eigengeschmack nach Süßstoff haben.
    Kannst du mir da bitte weiterhelfen.
    Ganz ,ganz liebe Grüße unbekannter weiße von mir, Viola

    1. Liebe Viola,
      vielen lieben Dank für deine netten Worte – ich freue mich sehr, dass du mich “entdeckt” hast und hoffe, dir auf meinem Blog zahlreiche Anregungen für deinen ketogenen Speiseplan geben zu können 🙂
      Grundsätzlich sind die zu verwendenden Süßungsmittel in meinen Rezepten variabel, können also nach Belieben getauscht bzw. ersetzt werden. Aus diesem Grund ist auch jeweils beim verwendeten Süßungsmittel die Menge Zucker, die damit ersetzt werden soll, mit angeführt (bei Stevia-Ery = 1:1 Menge wie Zucker; bei Süßstofftabs sind jeweils 6g Zucker pro Tab zu kalkulieren).
      Ich persönlich verwende nach laaaaaaaaaaangem Tüfteln bevorzugt einen Mix aus Stevia-Erythrit und Süßstoff, da sich damit die jeweils nachteiligen Geschmäcker der Süßungsmittel nahezu vollständig aufheben lassen. Du kannst selbstverständlich auch reines Erythrit verwenden. Ich persönlich komme mit reinem Erythrit leider gar nicht gut zurecht, da das Kältegefühl auf meiner Zunge dann so schlagend wird, dass ich es nicht einmal merken würde, wenn ich Styropor essen würde 🙁
      Aber du hast selbstverständlich recht, es ist auch nicht jeder beliebige Süßstoff empfehlenswert. Ich denke, man muss sich da wirklich ein wenig durchprobieren, bis man den individuell passenden Süßstoff gefunden hat. Ich persönlich komme beispielsweise mit Sucralose überhaupt nicht klar, da bekomme ich auch körperliche Beschwerden. Am besten verträglich (und geschmacklich am neutralsten, vor allem wenn mit Stevia-Erythrit gemischt) sind für mich die “alten” Süßstoffe, die auch am längsten am Markt sind: u.a. Natriumcyclamat und Saccharin (zB von natreen). Sie sind freilich auch nicht optimal, aber in Maßen genossen finde ich auch Süßstoff durchaus vertretbar (wobei ich wiederum jegliche Light-Limonaden als Durstlöscher strikt ablehne – ganz so liberal bin ich nun auch wieder nicht ;-)))
      Ich hoffe, ich konnte deine Frage damit beantworten, liebe Viola, und sende dir viele liebe Grüße aus Österreich,
      herzlichst,
      Bumblebee

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