Ketogener Marillenkuchen – Fruchtiges Vergnügen vom Blech
Mit diesem herrlichen Blechkuchen holst du dir ein Stück Sommer auf den Teller! Die saftigen Marillen (Aprikosen) in Kombination mit dem wunderbar flaumigen Teig machen diesen Kuchen zum absoluten Genuss. Der Clou: Der Teig in wenigen Handgriffen gerührt, kinderleicht zuzubereiten und definitiv gelingsicher :-).
Im Hause Bumblebee gibt es heute etwas Großartiges zu feiern – und für diesen Anlass passt der flaumig-lockere und leichte Marillenblechkuchen einfach perfekt! Denn bei den momentan tropisch heißen Temperaturen steht einem doch nicht wirklich der Sinn nach einer Buttercremetorte, oder?
Das Tolle an diesem Marillenkuchen ist, dass er schön fruchtig schmeckt, und der Teig geschmacklich so fein ist, dass man garantiert auch ein zweites oder drittes Stück davon genießen möchte. Da die Nährwerte für einen Obstkuchen wirklich sensationell sind – 3,8 Gramm KH* (bei Verwendung des unten angeführten Mandelmehls) und rund 145 kcal pro Stück – darf man bei dieser Köstlichkeit auch beherzt zugreifen 🙂
Ich persönlich liebe Marillen (Aprikosen) ja ganz besonders. Mit ihrer kräftigen orangen Farbe sind sie – neben Erdbeeren – eines meiner ganz persönlichen sommerlichen Obsthighlights. Und die kleine Baumfrucht schmeckt nicht nur wunderbar aromatisch, sondern hat es auch in Sachen Nährstoffe ganz schön in sich: Besonders wertvoll für die Gesundheit sind die enthaltenen Carotinoide, die der Marille auch ihre typische orange Färbung verleihen. Das Beta-Carotin wirkt antioxidativ.
Darüber hinaus beeindruckt die Marille mit einer breiten Palette an Vitaminen der B-Gruppe sowie mit Vitamin C und Folsäure. Eisen, Kalium, Magnesium und Kalzium machen sie ebenso zu einem wertvollen Mineralstofflieferanten. Die in Marillen enthaltene Phenolsäure hat zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit.
Damit habe ich nun hoffentlich ein überzeugendes Plädoyer für den Einsatz dieser herrlichen Sommerfrucht gehalten, sodass man über die 8,5 Gramm KH pro 100 Gramm getrost hinweg sehen kann…! 😉
Um die Kohlenhydrate möglichst niedrig zu halten und dennoch optimales Fruchtaroma in den Kuchen zu bringen, habe ich insgesamt 450 Gramm Marillen (küchenfertig gewogen) verarbeitet. Die Früchte wurden nicht – wie sonst bei diesem Kuchen üblich – halbiert auf den Teig gelegt, sondern geviertelt. Damit ist die Verteilung Obst – Teig meiner Meinung nach ideal und man benötigt eine weitaus geringere Obstmenge (verglichen mit dem Klassiker-Rezept). Selbstverständlich kannst du aber auch mehr Marillen in den Teig geben, bitte dann die Nährwerte selbst entsprechend berechnen.
Ich persönlich bin ganz versessen auf den Kuchenboden und ich denke, ich werde das Rezept auch noch anderweitig ausprobieren. Auf jeden Fall ist der Geschmack wirklich köstlich, und die Konsistenz einfach optimal. Das ist offensichtlich den Bambusfasern und dem Proteinpulver im Teig zu verdanken: beides sorgt für schöne Fluffigkeit und feines Mundgefühl.
Mein Göttergatte – Nicht-Ketarier und der strengste Kritiker überhaupt – hat sich sogar als großer Fan des Marillenkuchens geoutet und mich bereits gefragt, wann ich ihn wieder mache…
Ketogener Marillenkuchen – Fruchtiges Vergnügen vom Blech
Gang: Kuchen und TortenSchwierigkeit: einfach15
Minuten35
MinutenFlaumig-leichter Kuchenteig gekrönt von sonnengereiften Marillen – ein sommerlicher Hochgenuss mit nur 3,8 Gramm KH und 145kcal pro Stück!
Zutaten
200g Stevia-Erythrit (Süßkraft 1:1 wie Zucker)
4 Eier (L), getrennt
1/2 TL Vanille gemahlen
Prise Salz
Vanillearoma ungesüßt nach Geschmack (ich verwende 15 Tropfen)
250ml Schlagsahne
200g Mandelmehl nicht entölt!
20g Bambusfasern
1 Pkg. Weinsteinbackpulver
50g Proteinpulver (ich verwende VIPTAMIN Bio Protein – siehe Hinweis)
450g Marillen (Aprikosen), küchenfertig gewogen
Zubereitung
- Stevia-Erythrit zu feinem Pulver mahlen. Eier trennen. Backofen auf 170°C Heißluft vorheizen.
Mandelmehl, Bambusfasern, Backpulver, Proteinpulver und Vanille vermengen. Backblech mit Backpapier auslegen.
Marillen vierteln. - Eiweiße mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Nach und nach die Hälfte des Stevia-Erythrits unterschlagen. Beiseite stellen.
- Dotter und restliche Süße cremig rühren, Schlagsahne langsam einfließen lassen. Vanillearoma zufügen.
- Nun den Mehlmix vorsichtig in die Dottermasse mengen, bis eine homogene Masse entstanden ist.
Zuletzt den steifen Eischnee unterheben. - Den Teig gleichmäßig auf das vorbereitete Backblech verstreichen. Jetzt die vorbereiteten, geviertelten Marillen gleichmäßig auf dem Kuchenteig verteilen.
- Im Backrohr circa 30 bis 35 Minuten backen.
Herausnehmen, abkühlen lassen und in 20 Stücke schneiden.
Mit Pudererythrit bestreut und evtl. einem Klecks Sahne servieren.
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Nährwerte pro Stück (bei 20 Stück gesamt):
Nährwerte je 100 Gramm:
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Ein ganz ganz tolles Rezept. Ich hab erst mal nur das halbe Rezept gemacht, aber das war viel zu schnell aufgefuttert. Das gibt es bestimmt öfters. Der Teig wird wirklich super fluffig und nicht zu feucht. Mir hat er am 2. Tag aus dem Kühlschrank sogar noch besser geschmeckt
Hallo Bumblebee,
deine Rezepte wurden mir von einer Freundin empfohlen.
Bitte eine Frage zu Stevia-Erythrit
Ich habe Bio Erythrit von Birkengold. Hast du auch damit schon Erfahrung? Kann ich das 1:1 verwenden?
Lg aus Wien
Sabine
Hallo liebe Namensvetterin,
Beim Stevia-Erythrit handelt es sich um einen Mix aus Erythrit und Stevia (bzw. Stevioglykosiden), der in dieser Kombination eine sehr hohe Süßkraft aufweist, nämlich 1:1 so wie Zucker.
Das von dir erwähnte Erythrit von Birkengold ist leider reines Erythrit, das eine wesentlich geringere Süßkraft aufweist, die Meinungen gehen hier auseinander, aber generell spricht man von einer 60%igen Süßkraft (im Vergleich zu Zucker). Daher müsstest du die Erythritmenge entsprechend erhöhen – was wiederum zu Lasten des Verhältnisses der einzelnen Zutaten zueinander gehen würde.
Mein Vorschlag wäre, du probierst es mit dem Erythrit und hast dann einfach ein weniger „süßes“ Ergebnis. Manche Ketarier reduzieren die Zuckerersatzstoffe generell stärker, sodass viele auch mit geringeren Dosierungen ausreichend Süßeempfinden haben.
Sollte das Ergebnis nicht zufriedenstellend für dich sein, könntest du dem Erythrit auch einen anderen Süßstoff hinzufügen, um die fehlenden 40 Gramm „Zucker“ zu kompensieren.
Ich hoffe, ich konnte deine Frage damit beantworten und sende dir ganz liebe Grüße aus dem Ketoland,
Sabine alias das Hummelchen 🐝
Hallo Bumblebee, ich habe gerade deinen Kuchen gebacken, allerdings mit (tiefgefrorenen) Blaubeeren statt der Aprikosen – soooo lecker! Danke für das wunderbare Rezept 🙂
Hallo liebe Marta,
zuallererst möchte ich mich für meine sehr verspätete Antwort entschuldigen – es ist mir sehr unangenehm und üblicherweise antworte ich wesentlich schneller auf Fragen, Nachrichten und Kommentare. Über den Grund für meine längere Abwesenheit hier am Blog habe ich hier ein paar Zeilen verfasst und hoffe auf dein Verständnis.
DANKESCHÖN, liebe Marta, für deine netten Worte! Dass du aus dem Marillenkuchenrezept kurzerhand einen schönen Blaubeerkuchen gezaubert hast, finde ich klasse! Da läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen – diese Version wird definitiv probiert, meine Liebe! Danke fürs Ausprobieren und die tolle Anregung!
Ganz liebe Grüße, weiterhin viel Genuss mit Keto und bleib gesund 🍀,
das Hummelchen
Hallo Bumblebee,
gerade habe ich dieses fantastische Rezept nachgebacken, einfach umwerfend! Ich habe Muffins daraus gemacht und viele kleine Küchlein im Glas, da ich hier alleine Keto mache. Die Gläser friere ich ein und hole sie nach Bedarf für mich aus dem Tiefkühler, das klappt super. Mein Sohn findet die Muffins auch toll, daß sie Keto sind, würde niemand erraten! Herzlichen Dank für dieses tolle Rezept!
Liebe Grüße aus Irland von Vanessa
Hallo liebe Vanessa,
oh wie schön, dass du den Marillenkuchen mit einem Kommentar belohnst, ein ganz großes DANKESCHÖN dafür!
Nachdem ich im Supermarkt schon die ersten Marillen aka Aprikosen entdeckt habe, wird es auch bei mir wieder allerhöchste Zeit für diese Köstlichkeit 🙂
Eine tolle Idee, aus dem Teig kleine Küchlein im Glas zu zaubern und diese dann einzufrieren. So hat man immer einen süßen Vorrat parat, wenn sich die Lust auf Kuchen meldet 🙂 Klasse, dass auch dein Sohn begeistert mitnascht – denn bei dieser mehl- und zuckerfreien Leckerei ist das Naschen ja explizit erlaubt 🙂
Nochmals danke für deine lieben Worte und ganz ganz liebe Grüße nach Irland aus dem österreichischen Salzkammergut,
das Hummelchen