Kurz & knapp
Der perfekte Marmorkuchen, ketogen und gelingsicher. Statt Mehl verwende ich Mandelmehl, Proteinpulver und Eiklarpulver. Das Rezept ergibt 16 Portionen. Pro Stück: 1,4 g KH und 156 kcal. Ohne Zucker, ohne Mehl, ohne Gluten.
Der perfekte Marmorkuchen – ketogen und lecker
Wer sehnt sich nicht gelegentlich danach, in ein herrlich flaumiges, köstliches Stück Kuchen hineinzubeißen? Dieser zuckerfreie und mehlfreie Marmorkuchen schmeckt einfach FANTASTISCH – und stillt deine Kuchensehnsucht garantiert! Und das bei nur 1,4(!) Gramm Carbs pro Stück! Noch dazu ist dieses grandiose Backwerk ganz simpel und schnell zubereitet….
Der köstliche zweifarbige Rührkuchen ist seit Jahrhunderten ein feines Backwerk, das Groß und Klein zu begeistern vermag. Und das ist bei mir und meiner Familie ganz genauso. Viele Jahre lang hatte ich in meiner High-Carb-Zeit mindestens einmal pro Woche Marmkorkuchen gebacken, der perfekt zu einer Tasse Kaffee, aber auch als nettes, praktisches „Fingerfood“ zwischendurch – ohne sich die Finger schmutzig zu machen-, wenn sich der kleine Hunger meldet, einfach wunderbar ist.
Und dann kam Keto. Und damit der vermeintliche Abschied von flaumigem, saftigen Kuchen, in den man so genüsslich hineinbeißen kann. Niemals mehr würde ich das bombastische Gefühl erleben, wenn der weiche, vollmundige Kuchen meine Geschmacksknospen streichelt.
Hm…so viel Wehmut ist nicht gut! Daher musste endlich ein vernünftiger ketogener Kuchenteig her! Denn meine Geschmackspapillen waren seit viel zu langer Zeit ganz massiv auf (Marmor-)Kuchen-Genuss eingestellt. Und zwar auf flaumigen, fluffigen Kuchen. Du kennst sie wahrscheinlich, diesen unbändigen Gusto auf eine bestimmte Speise – man kann nicht aufhören daran zu denken und es läuft einem beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen….
Nun, gottseidank wird man als Ketarier nun nicht länger auf die Heißhunger-Folter gespannt, wenn sich die „Ich-will-flaumigen-fluffigen-Kuchen“-Lust meldet 😉
..et voilà: Dieses Rezept beweist einmal mehr, dass es auch KETOGEN klappt. Und zwar so sensationell gut, dass unter Garantie kein Mensch merken würde, dass dieser Kuchen frei von jeglichem ungesunden Mehl und Zucker ist!
Natürlich habe ich wieder einmal etliche Anläufe gebraucht, bis das ultimative Kuchenrezept gelungen ist. Ich habe mir in meiner Bumblebee’schen Versuchsküche allerdings bereits sehr früh ein Credo gesetzt: Auch nach fünfzehn oder zwanzig Fehlversuchen wird nicht aufgegeben! Denn der sechszehnte Versuch könnte der Durchbruch sein…
Letzten Endes muss man auch in Fehlern das Gute erkennen. Eine chinesische Weisheit besagt ganz richtig: „Ich bin nicht gescheitert – ich habe 10.000 Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben.“ Ich habe also sozusagen intensiv und aus eigener Erfahrung gelernt, jedes gescheiterte Testrezept insoweit als positiv anzusehen, als dass das Resultat zeigt, wie es eben NICHT klappt. Als Puzzleteil auf dem Weg zum Erfolg quasi 😉
Umso stolzer macht es mich dann, wenn nach vielen Versuchen und noch mehr Runde Feinschliff eine Kreation gelingt, die wirklich toll schmeckt und es locker mit dem „High Carb Original“ aufnehmen kann 😀
– Wie dieser Kuchen eben. Ich verspreche dir nicht zu viel, wenn ich dir sage, er ist PERFEKT. Daher habe ich ihm auch den Namen „Der perfekte Marmorkuchen“ verpasst. Denn alles andere wäre seiner unwürdig…. 😉
Dieser Marmorkuchen aka Guglhupf ist übrigens nicht nur kinderleicht zu zaubern, sondern auch absolut gelingsicher und für eine große Kuchenform (Ø25cm) bemessen.




Lass dich bitte nicht irritieren, wenn die Teigmenge in der großen Form etwas mickrig aussieht und den Anschein erweckt, er sei zu wenig – der Kuchen geht beim Backen ganz wunderbar auf und du wirst einen perfekten Marmorguglhupf aus dem Ofen holen 🙂
Wie auch schon explizit beim Ostlerlamm-Rezept betont, dessen Teig mehr oder weniger ident mit diesem Rezept hier ist, empfehle ich dir, die Zutaten im untenstehenden Rezept e-x-a-k-t so zu übernehmen, das heißt: nichts austauschen und schon gar nicht die Mengen verändern. Es braucht Proteinpulver, Eiklarpulver, Bambusfasern und natürlich Mandelmehl*. Und bitte auch keinesfalls das Xanthan weglassen! All diese Komponenten in diesem Mengenverhältnis zusammen ergeben den PERFEKTEN Kuchen <3 .
*In meinen Rezepten verwende ich ausschließlich vollfettes Mandelmehl. Das allerbeste Mandelmehlprodukt findest du in meinen Rezepten verlinkt. Nicht nur in Sachen Konsistenzgebung hat vollfettes Mandelmehl (= feinst gemahlene blanchierte Mandeln) bei Broten und Kuchen- sowie Tortenteigen einfach absolut die Nase vorn und trägt zur Fluffigkeit und zum tollen Geschmack des Backwerks wesentlich bei!
Für den Keto-Eierlikör empfehle ich dir mein Bumblebee-Eierlikör-Rezept. Noch schneller und einfacher ist vollmundiger, köstlicher Eierlikör wohl nicht herzustellen. Kleiner Tipp am Rande: Ich habe den Likör anstatt mit 2 Eiern und 2 Dottern auch bereits mit 3 ganzen Eiern (ohne Dotter) gemacht – er schmeckt ebenso fabelhaft!
Ganz besonders köstlich schmeckt dieser Marmorkuchen übrigens mit einer Portion geschlagener Sahne serviert. Das ist pures Soulfood – und das ist in Zeiten wie diesen ohnehin dringend vonnöten…
Nun wünsche ich gutes Gelingen und viel Genuss bei deinem Marmorkuchen-Kränzchen!
Herzlichst,
Bumblebee
Häufige Fragen
Der perfekte Marmorkuchen: Wie viele Kohlenhydrate hat das Rezept?
1,4 g Kohlenhydrate pro Stück, bei 156 kcal. Das ganze Rezept hat 22,4 g Kohlenhydrate.
Ist das Rezept glutenfrei?
Ja. Statt Getreidemehl verwende ich Mandelmehl, Proteinpulver und Eiklarpulver. Das Rezept ist ohne Zucker, ohne Mehl und ohne Gluten, auch ohne zugesetztes Weizengluten.
Womit wird gesüßt?
Mit Stevia-Erythrit statt Zucker.
Der perfekte Marmorkuchen
Gang: Kuchen und TortenSchwierigkeit: einfach16
Portionen10
Minuten45
MinutenEin himmlischer Kuchengenuss, mit dem du jeden High Carbler von ketogener Ernährung überzeugen, ja sogar restlos begeistern wirst 🙂
Zuckerfrei, glutenfrei, mehlfrei – und soooooooo lecker!
Rezept ergibt 1 großen Guglhupf Ø25cm mit 16 Stück zu je 1,4g KH.
Zutaten
3 Eier (L)
105g Stevia-Erythrit (Süßkraft 1:1 wie Zucker)
5 Stück Süßstofftabletten (Süßkraft je Tab wie 6g Zucker)
90g Mandelmehl (nicht entölt!)
1/2 TL Xanthan (ca. 1,5g)
Prise Salz
20g Eiklarpulver
30g Bambusfasern
30g Proteinpulver (siehe Hinweis)
10g Weinsteinbackpulver (ich verwende alnatura)
130ml Rapsöl (alternativ: neutrales Kokosöl oder geschmolzene Butter)
abgeriebene Schale 1/2 unbehandelten Bio-Zitrone
etwas gemahlene Vanille
15g Kakaopulver entölt
Zum Bezuckern etwas gemahlenes Stevia-Erythrit
- Außerdem:
1 Guglhupfform groß Ø25cm
etwas weiche Butter und Mandelmehl zum Ausstreichen und Ausstreuen der Backform
Zubereitung
- Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Guglhupfform mit weicher Butter einfetten und mit Mandelmehl ausstreuen. - Stevia-Erythrit mit Süßstoff und der Zitronenschale sowie der Vanille zu feinem Pulver mahlen.
Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen, nach und nach die Hälfte des Süßmix und Eiklarpulver einschlagen. Eischnee beiseite stellen. - Dotter mit dem restlichen Süßmix mindestens 5 Minuten auf höchster Stufe hellcremig mixen. Dann langsam Öl und Eierlikör einfließen lassen und auf geringer Stufe weitermixen.
- Die trockenen Zutaten (Mandelmehl, Bambusfasern, Xanthan, Proteinpulver und Backpulver) vermischen und zur Dottermasse geben. Kurz auf hoher Stufe untermixen.
- Zuletzt mit einem Spatel zügig den Eischnee unter die Masse heben.
Die Hälfte des Teiges in die Guglhupfform füllen. Den restlichen Teig vorsichtig mit dem Kakaopulver verrühren. Kakaoteig nun auf den hellen Teig mit einem Löffel geben.
Eine Gabel nun mehrmals durch den Teig ziehen. - Kuchen im Backrohr (Mittelschiene) 40 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
- Nach Ende der Backzeit herausnehmen, Kuchen vollständig abkühlen lassen und erst dann aus der Form nehmen.
Mit gemahlenem Stevia-Erythrit bestäuben und mit geschlagener Sahne servieren.
Anmerkungen
- Der Kuchen schmeckt auch hervorragend mit einer Eierlikör- oder Zuckerglasur.
Bitte jedoch auf eine Schokoladenglasur verzichten, denn die (dunkle) Schokolade ist geschmacklich für die feinen Aromen des Guglhupfs zu dominant. - *Du kannst, falls Eierlikör nicht so dein Ding ist, anstatt dem Likör 110ml Schlagsahne und 30g Stevia-Erythrit verwenden.
Hallo, ich bin Sabine, aka Bumblebee!
Eigentlich dürfte eine Hummel gar nicht fliegen. Sie tut es trotzdem. Nach Colitis ulcerosa, Hashimoto und unzähligen Diäten habe ich mit ketogener Ernährung zu mir zurückgefunden. Seitdem tüftle ich an Keto-Versionen der österreichischen Klassiker, bis sie wie das Original schmecken und auch Mister Bumblebee überzeugen.
Meine Rezepte und Erfahrungen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn du eine Erkrankung hast, besprich eine Ernährungsumstellung bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Du möchtest mich unterstützen?
Wenn dir meine Arbeit gefällt, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du mir eine virtuelle Tasse Kaffee spendierst. DANKESCHÖN!
Nährwerte pro Stück (bei insgesamt 16 Stück Marmorguglhupf gesamt):
Nährwerte GESAMT:
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Liebe Bee,
seit langem – eigentlich seit ich mit low carb angefangen habe und bei Keto gelandet bin – versuche ich wirklich zufriedenstellende Kuchen e.c.t. zu backen. Woran es immer und immer wieder hängt, ist der Geschmack sämtlicher Zuckerersatzstoffe. Ich glaube ich habe inzwischen sämtliche Stoffe und Mischungen ausprobiert und hab schon oft genug die Nase komplett voll gehabt und wollte nichts mehr versuchen. Ich hasse den Geschmack von Stevia! Über die Kühle von Erythrit müssen wir ja nicht sprechen…
Dazu muss ich aber sagen, dass ich, so ganz ohne keto und für alle anderen die absolute Torten/Kuchen/Dessert…-Tante bin. ? Hochzeitstorten, Motivtorten…. ach alles was (mir) Spaß macht und lecker schmeckt muss ich ausprobieren, mit der Angewohnheit ‚alles‘ (was halt möglich ist – Fondant, Deko, Royal icing….) selbst dazu herzustellen. Was mir dabei wichtig war/ist, ist immer vor allem der Geschmack!
Deshalb macht es mich ober wahnsinnig, dass es ohne Zucker einfach nicht klappen will!!!???
Jetzt hab ich Deine Seite entdeckt und ziemlich viele Kommentare zu Deinen Rezepten gelesen. Dazu kommt, dass ich Süßstoff tatsächlich noch nie in meinen Versuchen hatte? Vielleicht ist dass wirklich die Lösung. ☝ Auf jeden Fall muss ich es morgen unbedingt ausprobieren und hab wieder etwas Hoffnung. ?
Lieben Dank schonmal für Deine tolle Seite und die Mühe die Du Dir machst!
GlG, Nadine
Hallo liebe Nadine,
zunächst einmal vielen herzlichen Dank für deine Zeilen! Glaube mir, ich weiß ganz genau was du meinst mit der Abneigung gegen Erythrit – erging es mir doch lange Zeit exakt genauso! Und wir haben eine weitere Gemeinsamkeit: denn ich war in meinem „High Carb Vorleben“ eine ebenso passionierte Kuchen-, Torten- und Keksbäckerin 🙂
Von Fondant etc. musst du dich bei Keto definitiv verabschieden, liebe Nadine. Aber für alles andere habe ich mein Hummelhirn ganz lange und intensiv angestrengt, um absolut authentische Kreationen zu entwickeln, die ihrem ungesunden Pendant in nichts nachstehen.
Eine ideale Alternative zum Erythrit ist Stevia-Erythrit, das ich in vielen – wenn auch nicht allen – Rezepten zusätzlich mit Süßstoff versehe, um jeglichen potenziell verbleibenden Kältegeschmack im Mund zu vermeiden. Ich bin sicher, du wirst von den Resultaten überzeugt sein und wieder Hoffnung schöpfen, dass du auch weiterhin genießen und schlemmen darfst 🙂
Herzliche Grüße,
Bumblebee
Ich bin begeistert! Jetzt hab ich tatsächlich wieder Hoffnung ? Das war das beste Keto-Gepäck, dass ich je gebacken habe!!!
Wirklich super Konsistenz, Geschmack und Optik.
Heute hab ich gleich den Karottenkuchen gemacht. Ausser das mir die Creme zu süß war, war er einfach perfekt. Ich bin sicher, das niemand merken würde, dass er ohne Mehl und Zucker gebacken ist. Das muss ich testen ☝?
Lieben Dank Dir ?
Ach ja, das Buttermilchbrot habe ich heute auch gebacken. Leider roch die ganze Küche sehr nach Apfelessig genauso wie das Brot immer noch ? Ich hab trüben Bio Apfelessig benutzt. Vielleicht liegt es daran?
Auf jeden Fall sieht es aber wirklich perfekt aus. ? Auch die Konsistenz ist tatsächlich wie bei einem echten Brot.
Ganz liebe Grüße, Nadine
Hallo liebe Nadine,
vielen Dank für deine positive Rückmeldung, das freut mich natürlich ganz besonders, dass der Marmorkuchen so toll ankommt! ? Schön, dass auch der Karottenkuchen deinen Geschmack trifft – ja, das mit der Süße ist so eine Sache ?
Also, das Brot sollte eigentlich überhaupt nicht nach Essig riechen – geschweige denn danach schmecken. Hm….ich selbst verwende ehrlich gesagt keinen naturtrüben Apfelessig, bin aber nicht sicher, ob es daran liegen könnte. Vielleicht probierst du es beim nächsten Mal sicherheitshalber doch mit „normalem“ Apfelessig und falls das Problem dann noch immer besteht, sag mir bitte Bescheid. Dann überlegen wir uns gemeinsam eine Lösung. 😉
Viele liebe Grüße
Bumblebee
Liebe Bumblebee, wie schon gesagt, ich bin neu im Ketoland. Ich würde liebend gerne dieses Rezept probieren. Ich kann mir nur nicht erklären, warum hier Süßstofftabletten (Süßkraft je Tab wie 6g Zucker) benutzt werden? Was ist der Sinn? Warum nimmt man nicht einfach mehr Zucker? Kannst du bitte erklären und mir evtl. auch den Link zu den Süßstofftabletten zusenden, die du verwendet hast? Ich habe bisher keine Süßstofftabletten gekauft. Herzlichen Dank!
Liebe Sadia,
ich verwende bei vielen – aber nicht allen – „süßen“ Rezepten gerne einen Süßmix (wie ich ihn zu nennen pflege): eine Mischung aus Stevia-Erythrit und Süßstofftabletten.
Der Grund dafür ist, dass bei ketogenen Backwerken die Zutaten, die als Ersatz für Mehl eingesetzt werden, meist wesentlich geringer von der Menge (Volumen) her sind, sodass mir im Zuge meiner viiiiiiiiiielen Tests und Experimente aufgefallen ist, dass es bei 1:1 Verwendung von Stevia-Erythrit oft zu einem gewissen Missverhältnis zwischen Mehlersatz und Süßungsmittel kommt, was sich in einem nicht 100%ig zufriedenstellenden Resultat auswirkt.
Nachdem ich viel herumprobiert habe, erzielte ich schließlich die großartigsten Ergebnisse, wenn ich einen Teil der Süße durch Süßstoff ersetzt habe.
Zudem bewirkt der teilweise Einsatz von Süßstoff auch, dass das unangenehme Kältegefühl im Mund durch das Erythrit völlig aufgehoben wird (dies ist zwar schon wesentlich verringert durch die Verwendung von Stevia-Erythrit, aber in manchen Speisen ist es dennoch ausgeprägter vorhanden als in anderen – den Grund dafür habe ich noch nicht herausgefunden).
Wie gesagt, mit einem teilweisen Ersatz durch Süßstoff verschwindet dieser unangenehme Nebeneffekt vollständig.
Da Süßstoffe gewiss kontrovers diskutiert werden im Hinblick auf ihre gesundheitlichen Auswirkungen, gebe ich bewusst keine Empfehlungen diesbezüglich. Ich persönlich verzichte vollständig auf Sucralose und Aspartam, da diese beiden Stoffe bei mir bereits in kleinsten Dosen fatale gesundheitliche Auswirkungen haben. Ich ziehe diesen daher „alte“ (also bereits lange am Markt erprobte) Stoffe wie beispielsweise Natriumsaccharin vor, wobei ich Süßstoff generell in möglichst geringen Mengen einsetze, also nur so viel verwende wie unbedingt nötig. Hier halte ich es insgesamt getreu Paracelsus‘ Motto „Die Dosis macht das Gift.“. 😉
Ich verwende übrigens ganz banale Süßstofftabletten, wie es sie in diesen kleinen Spendern in jedem Supermarkt und Diskonter zu kaufen gibt. Bislang habe ich meine Tabs bei Hofer (Aldi) gekauft, leider aber wurde das Produkt ausgelistet. Du kannst selbstverständlich jeden beliebigen Süßstoff, wie beispielsweise von natreen etc. verwenden.
Natürlich kannst du anstatt Süßstoff auch mehr Stevia-Erythrit oder andere Süßungsmittel einsetzen – das kannst du ganz nach deinem persönlichen Dafürhalten entscheiden. Daher ist auch jeweils beim verwendeten Süßungsmittel in den Rezeptzutaten stets das Zuckeräquivalent angeführt, sodass man sich einfach die benötigten Menge des alternativen Süßungsmittel ausrechnen und beliebig variieren kann.
Ich hoffe, ich konnte deine Frage damit beantworten und wünsche dir für deinen ketogenen Marmorkuchen gutes Gelingen – lass dir diese Gaumenfreude gut schmecken!
Herzlichst,
Bumblebee
Hallo, ich habe kein xanthan. Kann ich auch guakernmehl oder johannisbrotkernmehl nehmen?
Danke Heike
Hallo Heike,
du kannst versuchen, das Xanthan durch eine klitzekleine Menge (1/4 TL) Johannisbrotkernmehl zu ersetzen.
Ich wünsche dir gutes Gelingen,
liebe Grüße, Bumblebee
Mein einziger Kommentar: PERFEKT! Vielen Dank!
Viiiiiiiiiiiiielen ? -lichen Dank! ? ? ?
Hallo, der erste Keto Kuchen der mir geglückt ist. Habe lange überlegt ob ich alle Zutaten kaufe. Habe schon so viel wegschmeißen müssen. Danke für dieses tolle Rezept?❤️
Hallo liebe Nadja,
wie cool! Ich freue mich, dass du dich doch dazu hinreissen hast lassen, die „Spezialzutaten“ zu kaufen und es nicht bereut hast. ? Ich habe lange getüftelt, bis der perfekte ketogene Marmorkuchen gelungen ist und daher freuen mich deine nette Rückmeldung ganz besonders!
Herzliche Grüße aus dem Ketoland sendet dir
Bumblebee
Hallo liebe Bumblebee, du hast nicht zu viel versprochen: die Überschrift sagt alles! Und jetzt kommt das Aber?: ich hatte nur M-Eier und habe eins mehr genommen, zusätzlich noch etwas mehr Öl u d Eierlikör, sonst wäre der Teig zu fest gewesen. Nach 40 min im Backofen sah er toll aus, war von innen aber noch richtig klätschig, habe dann auf 200 Grad hochgedreht und noch 10 min. weiter backen lassen. Dadurch ist er oben etwas dunkel geworden, aber er schmeckt einfach nur gut. Ob ich wohl einen Teil einfrieren kann? LG Martina
Hallo liebe Martina,
oooooooooooooooh wie schön, dass der Marmorkuchen dir geschmeckt hat, das freut mich riesig!
Ich bin ehrlich gestanden etwas verblüfft, dass dein Teig trotz Verwendung eines zusätzlichen Eis zu fest gewesen wäre und du auch noch zusätzlich Öl und Eierlikör hinzufügen musstest. Hast du dieselben Produkte verwendet wie ich (in den Zutaten verlinkt)?
Dass dein Kuchen dann etwas speckiger wurde und längere Backzeit erforderte, kann ich mir gut vorstellen. Aber Hauptsache, er hat toll geschmeckt und dir Gaumenfreuden bereitet ?
Ich denke, du kannst den Kuchen in Stückchen portioniert problemlos einfrieren, das dürfte ihm keinerlei Geschmacks-Abbruch tun. Das ist übrigens eine tolle Idee, denn damit hat man immer einen praktischen Vorrat zuhause, wenn der kleine Süßhunger sich meldet ?
Viele liebe Grüße,
Bumblebee
Ich muss gestehen, ich nehme nie 100%ig die selben Produkte? und dennoch klappt es meistens – und wenn nicht, wird halt nachjustiert. Alles halb so schlimm. Viel ist vom Kuchen nicht mehr da. Nachdem sich mein Mann erst strikt geweigert hatte, ihn zu essen (ist ja ohne Mehl), habe ich ihn zwischendurch des Öfteren beim Naschen erwischt?
Hallo liebe Martina,
das finde ich toll, dass du deinen Mann wohl im wahrsten Sinne des Wortes weichgekocht (bzw. weichgebacken) hast ????
Nachjustieren kann man als versierte Küchenfee immer, das stimmt! Ich vermute allerdings, dass bei deinem Kuchen (teil-)entöltes Mandelmehl im Spiel war, denn das würde die zu trockene/feste Teigkonsistenz erklären. Falls ich damit richtig liege, kann ich dir nur ans Herz legen, es mal mit vollfettem Mandelmehl (was ja nichts anderes als feinst gemahlene blanchierte Mandeln ist) zu probieren. Die Unterschiede sind erstaunlich!
Viele liebe Grüße,
Bumblebee
Hallo, mein Sohn hat sich dieses Rezept ausgesucht und möchte ihn nachbacken, allerdings würde ich dann gerne den Eierlikör weglassen. Funktioniert das Rezept dann noch genauso gut?
Lieben Dank,
Sacha.
Hallo Sacha,
der Marmorkuchen wird genauso lecker, wenn du den Eierlikör durch dieselbe Menge (flüssige) Sahne ersetzt. Gutes Gelingen!
Liebe Grüße,
Bumblebee
Liebe Bumblebee,
Ich habe nun endlich deinen grandiosen Marmorkuchen nachgebacken und bin hin und weg.
Aaaaaaber, ein kleines Problemchen hatte ich. Der helle Teig war schon relativ fest, sodass ich schon Mühe hatte ihn in die Form zu bringen. Der dunkle Teig war dann schon fast so fest das man ihn hätte ausrollen können. Nun, irgendwie konnte ich mich durchsetzen und die Teige dazu überreden in die Guglhupfform zu gehen. Aufgegangen ist der Kuchen minimal. Die Mengen habe ich genau so wie im Rezept übernommen. Allerdings habe ich die Eierlikör durch Sahne ersetzt.
Geschmacklich war er Bombe!
LG Yvonne
Hallo liebe Yvonne,
das freut mich sehr, dass du vom Marmorkuchen begeistert bist! 🙂
Um ehrlich zu sein bin ich etwas verwundert, dass der Teig so fest bei dir wurde (und der Kuchen dennoch gelungen ist!). Denn eigentlich ist der rohe Teig von der Konsistenz her wie der klassische Marmorkuchenteig, und er geht auch ganz normal auf. Hm…. Eine mögliche Ursache wäre, dass du vielleicht keine Eier Größe L, sondern kleine(re) verwendet hast und daher zu wenig flüssige Zutaten im Teig waren. Oder das Proteinpulver und/oder die Bambusfasern sind von anderen Herstellern und saugen mehr Flüssigkeit, das Problem kommt häufiger vor (deshalb führe ich in den Zutaten auch immer die von mir verwendeten Produkte an).
Auf jeden Fall kann es nicht daran liegen, dass du Sahne anstatt Eierlikör verwendet hast, das macht eigentlich nur geschmacklich einen Unterschied. Vielleicht gibst du beim nächsten Versuch einfach noch ein weiteres Ei dazu (oder evtl. sogar 2), sodass der Teig die richtige Konsistenz bekommt – denn dann gelingt er noch köstlicher.
Gutes Gelingen und ich würde mich über deine Rückmeldung sehr freuen! Meine Daumen sind gedrückt, dass der nächste Marmorkuchen schön weich und fluffig wird 🙂
Alles Liebe,
Bumblebee
Liebe Sabine,
und wieder begeisterst du mich mit deinen genialen Rezepten! Der Marmorkuchen schmeckt göttlich; hab ihn zwei Mal innerhalb einer Woche gebacken. Er ist wirklich nicht von einem „normalen“ Marmorkuchen zu unterscheiden. Wunderbar. Ganz liebe Grüße aus dem Ländle, Andrea
Liebe Andrea,
❤️-lichen Dank für deine lieben Worte, es freut mich sehr, dass dir der Marmorkuchen genauso gut schmeckt wie mir ?
Viele liebe Grüße ins Ländle ?,
Sabine
Hallo Sabine,
ich habs getan ???
halbes Rezept, 20er Form + Kirschen
Es war göttlich ???
Liebe Yvonne,
das freut mich seeeeeeeeeeeeeeeeeehr, danke für die tolle Inspiration und den Tipp, dass sich aus dem Rezept auch ein köstlicher Kirschenkuchen zaubern lässt! <3
Viele liebe Grüße sendet dir
Sabine
Hallo, ich lebe seit nunmehr 2 Jahren Keto. Habe schon einige Rezepte probiert und einige Bachmischungen getestet. Aber nichts hat mich einigermaßen in Konsistenz oder Geschmack befriedigt. Alle Rezepte die ich von dir bisher getestet habe (Toastbrot und Pizza) waren unheimlich lecker und die Konsistenz passt perfekt. Aber dieser Marmorkuchen ist so unglaublich lecker und perfekt! Ich bin sooo unfassbar glücklich. Ich danke dir für deine unglaublich mühevolle Arbeit. Ich danke dir, dass ich deine Rezepte umsonst nutzen darf. Du hast sie unglaublich ausführlich beschrieben. Ich lebe sehr gerne Keto, aber jetzt noch lieber. Weil ich auf nichts verzichten muss. Liebste Grüße aus Münster
Tina
Hallo liebe Tina,
ich danke dir von ganzem Herzen für deine netten Zeilen und dein positives Feedback zu meinen Rezepten! Ich freue mich sehr, dass dir das Toastbrot, die Pizza und auch der Marmorkuchen schmecken und du meine Rezepte so begeistert nachkochst bzw. -bäckst ?
Ich hoffe, ich treffe auch weiterhin deinen Geschmack und danke dir nochmals für deine warmen Worte, die mein Bloggerherz höher schlagen lassen. <3
Herzlichst,
Bumblebee
Liebe Sabine,
ich liebe deine Rezepte und probiere, so viele ich kann, aus.
Jetzt wäre dieses endlich dran ?.
Ich würde es allerdings gern in eine 20er Springform machen und noch zusätzlich Kirschen „versinken“ lassen ?
Kannst du mir sagen, ob es Sinn macht, die Teigmenge zu halbieren?
Danke schon einmal für deine Antwort und mach weiter so.
Du bist toll ???
Liebe Yvonne,
danke, dass du dich durch meine Rezepte kochst und bäckst, das freut mich sehr! ?
Es macht auf jeden Fall Sinn, die Teigmenge bei Verwendung einer 20er Springform zu halbieren – die zusätzlichen Kirschen im Teig bringen noch Extravolumen (und eine tolle Geschmacksnote), sodass ich mir vorstellen kann, dass das Ergebnis toll wird ?
Gutes Gelingen ???
Liebe Grüße, Sabine
Liebe Sabine,
Schon wieder ich ?
„Back’ in den Mai“ statt „Tanz in den Mai“
Ich habe den Kuchen gebacken – OH MEIN GOTT!!
Der ist ja der absolute Oberhammer!
Wenn ich ihn nicht selbst gebacken hätte und genau die Zutaten kennen würde, hätte ich ihn als „normalen“ Kuchen mit Zucker und Mehl kategorisiert.
Ich habe deinen Tipp befolgt, das Eiklarpulver habe ich durch 4 Eiweiss ersetzt. Hat gut geklappt. Allerdings musste ich noch ca 30ml Sahne zugeben, da der Teig von der Konsistenz etwas von Hefeteig hatte ?
Wirklich, der Hammer. Ich habe mir schier den Mund verbrannt, weil ich es nicht abwarten konnte. Hat sich aber gelohnt ????
Nochmals, vielen, vielen herzlichen Dank dafür.
Grüße, Yasmin
Liebe Yasmin,
oooooooh wie schön, das freut mich sehr, dass dir das Marmorkuchenrezept gefällt! Ich finde auch, dass man hier keinen Unterschied mehr zu „herkömmlichem“ Kuchen bemerkt – ein ideales Rezept, um High Carbler auszutricksen 😉
Ich hoffe, dein Schnütchen hat sich zwischenzeitlich von der Verbrennung erholt und ist wieder bereit für weitere ketogene Leckereien! 😀
Ganz liebe Grüße aus Österreich sendet dir
Sabine
Guten Morgen Bumblebee,
ich möchte gerne Deinen Marmorkuchen nachbacken. Allerdings habe keine Bambusfasern. Gingen diese auch zu ersetzen? Denn auf die schnelle bekomme die leider nicht mehr.
Viele Grüße
Yvonne
Hallo liebe Yvonne,
ich fürchte, die Bambusfasern im Rezept sind ziemlich alternativlos. Du könntest es eventuell mit Zitrusfasern als Ersatz probieren, ich kann mir vorstellen, dass das klappt.
Alternativ könntest du es auch mit 1/2 TL Johannisbrotkernmehl versuchen. Ich kann dir allerdings nicht garantieren, dass es funktioniert – aber einen Versuch wäre es allemal wert 😉
Ich hoffe, du hast eine der beiden Zutaten zuhause und wünsche dir gutes Gelingen!
Frohe Ostern und liebe Grüße,
Bumblebee
Liebe Sabine,
herzlichen Dank für die schnelle Rückmeldung!
Ich werde nach Ostern berichten, wie das Stockbrot geworden ist.
Bis dahin wünsche ich Dir und Deiner Familie auch schöne Feiertage und hoffe, dass Ihr ebenso sonnig-warmes Wetter habt wie wir!
Liebe Grüße aus Niedersachsen
Nina
Suuuuuuuper liebe Nina,
dankeschön! Ich bin schon sehr gespannt auf deinen Bericht!
Sonnige Grüße nach Niedersachsen aus dem Salzkammergut und alles Liebe,
Sabine
Liebe Sabine,
auch ich habe den Marmorkuchen gestern mit Sahne anstatt mit Eierlikör gebacken. Er ist super gelungen und bei der ganzen Familie (besonders bei den Kindern) sehr gut angekommen 🙂
Ich hatte vorsichtshalber für die „Nicht-Ketarier“ noch herkömmliche Schoko-Muffins gebacken, aber alle fanden, dass Dein Keto-Marmorkuchen besser schmeckt.
Am Osterwochenende wollen wir mit einem Deiner Brotrezepte Stockbrot über der Feuerschale machen. Dein Wurzelbrot habe ich mittlerweile schon mehrfach gebacken und ich denke, dass würde sich gut eignen. Oder meinst Du, dass sich Dein Baguette besser eignen würde? (Das Rezept habe ich noch nicht ausprobiert.)
Vielen Dank und liebe Grüße
Nina
Liebe Nina,
vielen lieben Dank für deine wohlwollenden Zeilen und die positive Resonanz zum Marmorkuchenrezept! Das freut mich natürlich ganz besonders, dass deine Familie dem Marmorkuchen den Vorzug gegenüber den Schokoladenmuffins gegeben hat 🙂 Ein kleiner Tipp am Rande: Ich glaube, die Schokoladenbrownies würden deinen Lieben auch gut gefallen 😉
Was das Stockbrot angeht, so muss ich leider gestehen, dass ich damit bis dato keine Erfahrungen habe. Ich denke, dass sich sowohl das Wurzelbrot als auch das Baguette dafür eignen, allerdings würde ich – damit sich der Teig besser wickeln lässt und schön geschmeidig ist, dem Brotteig 1/2 bis 1 TL Xanthan beifügen. Dann sollte eurem Feuerschalen-Brot eigentlich nichts im Wege stehen 😉
Ich hoffe sehr, dass es toll gelingt und würde mich über deine Rückmeldung dazu sehr freuen!
Ein frohes Osterfest dir und deinen Lieben und viel Gesundheit wünscht dir
Sabine
Liebe Sabine, ich habe dieses Rezept heute nachgebacken, allerdings mit Sahne statt Eierlikör. Schmeckt mega, sehr fluffig und wenn ich es nicht wüsste, würde ich glauben den Original Marmorkuchen zu essen. Vielen lieben Dank für Deine tollen Rezepte. Schöne Ostern für Dich und Deine Familie, liebe Grüße aus Berlin, Monika.
Liebe Monika,
yippieh, es freut mich so sehr, dass der Marmorkuchen so gut ankommt und auch du bestätigen kannst, dass es da geschmacklich wirklich keinen Unterschied zum „Original“ gibt! 😀
Danke, dass du den Kuchen auch bereits alkhoholfrei nachgebacken hast und damit den Beweis angetreten hast, dass er auch mit Sahne so toll und fluffig gelingt. 😉
Ich wünsche auch dir und deinen Lieben auch ein schönes Osterfest, lass es dir gut gehen und vor allem: bleib gesund!
Herzliche Grüße nach Berlin aus dem Salzkammergut,
Sabine
Liebe Sabine,
Ja ich möchte Dir von ganzen Herzen danken, dass du so tolle Rezepte mit uns teilst! Für mich ist es dadurch leichter durchzuhalten, weil ich nicht verzichten und entbehren muss. Ich backe zwar nicht alles nach, aber ich könnte und das hilft mir ungemein. Vielen, vielen herzlichen Dank dafür.
Nun meine Frage, was könnte ich statt Eiklarpulver verwenden? Das habe ich momentan nicht zu Haus d bestellen oder einkaufen fällt derzeit aus.
Liebe Grüße
Yasmin
Liebe Yasmin,
bitte entschuldige meine späte Antwort! Daher die Antwort auf deine Frage zuallererst: Das Eiklarpulver trägt in den Teigen zu einer besonders guten Konsistenz bei, daher empfehle ich die Verwendung des Pulvers. Du kannst aber stattdessen auch frisches Eiweiß verwenden, wobei meiner Erfahrung nach das Resultat dann nicht ganz so großartig ist – aber gelingen wird der Kuchen auch mit frischem Eiweiß als Ersatz allemal 🙂
Als Faustregel gilt: je 5g Eiklarpulver plus ca. 30ml Wasser ersetzen 1 frisches Eiweiß.
Beim Marmorkuchen entspricht die Eiklarpulvermenge also 4 frischen Eiweißen. Wichtig zu beachten ist, dass du dann auch die Flüssigkeitsmenge entsprechend ein wenig reduzieren solltest. Konkret würde ich bei diesem Rezept dann 90ml Öl (anstatt 130ml) und 60ml Eierlikör (anstatt 140ml) verwenden.
Ich möchte mich bei dir auch ganz herzlich für deine lieben Zeilen bedanken – deine netten Worte freuen mich sehr! Denn das „ich-könnte-wenn-ich-wollte“ macht, wie du richtig sagst, den entscheidenden Unterschied und hilft, Keto durchzuziehen 😉
Ich wünsche dir gutes Gelingen für den Marmorguglhupf und hab ein schönes Osterfest!
Herzliche Grüße nach Deutschland sendet dir
Sabine alias Bumblebee
Hallo Sabine,
ich sehe in Deinen tollen Rezepten immer wieder diese Süßstofftabletten. Deren Einsatz ist mir nicht klar?
Warum nimmst Du da nicht einfach die entsprechende Menge des Stevia-Ery-Gemisches?
Oder haben die eine besondere Backeigenschaft? Wenn ja, bin ich super neugierig 😉
Beste Grüße
Suzy
Liebe Suzy,
danke für deine netten Zeilen! Es stimmt, in fast allen meinen Rezepten verwende ich einen Mix aus Stevia-Erythrit und Süßstoff. Dies dient vor allem dazu, dass die „Balance“ zwischen den Zutaten erhalten bleibt – denn ketogener Mehlersatz ist aufgrund der stärkeren Bindewirkung auch in weitaus geringerem Verhältnis als Weizenmehl in den Rezepten, sodass ich festgestellt habe, dass man auch bei der Süße „volumenstechnisch“ anpassen muss, um ein perfektes Backergebnis zu erzielen.
Darüber hinaus gehöre ich – wie auch viele andere – zu den ery-sensitiven Gemütern, das heißt, dass ich teilweise trotz Verwendung von Stevia-Erythrit noch die Ery-Kälte im Mund spüre. Da mich dies massiv stört, habe ich viel herumprobiert – mit dem Ergebnis, dass durch den teilweisen Zusatz von Süßstoff dieses unangenehme Kältegefühl absolut verschwindet.
Damit schlägt man also gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe 😉
Selbstverständlich ist es aber problemlos möglich, die Süßungsmittel nach Belieben zu ersetzen/variieren. Daher führe ich stets das Zuckeräquivalent mit an, sodass man eben nach persönlichem Dafürhalten entsprechend alternative Süßungsmittel verwenden und deren Menge berechnen kann. 🙂
Ich hoffe, ich konnte deine Frage damit beantworten und sende dir
viele liebe Grüße,
Sabine alias Bumblebee
Liebe Sabine,
zunächt einmal herzlichen Dank für Deine tollen Rezepte! Ich habe schon einige ausprobiert und bin begeistert!
Als nächstes möchte ich den Marmorkuchen backen. Damit die Kinder auch davon essen können, würde ich allerdings auf den Eierlikör verzichten. Wodurch ersetze ich ihn am Besten? Sahne? Oder klappt es auch mit ungesüßter Mandel-/Cashewmilch?
Viele Grüße
Nina
Liebe Nina,
ganz herzlichen Dank für deine wohlwollenden Worte, ich freue mich wirklich riesig, dass dir meine Rezepte gefallen! <3
Ich muss ja gestehen, dass ich den Marmorkuchen (wie auch das Osterlämmchen) auch meinem 8-jährigen Sohn ganz bedenkenlos zu essen gebe, da ich der Meinung bin, dass der Alkohl beim Backen so gut wie vollständig verdampft (Eierlikörtorte mit Eierlikörspiegel allerdings lasse ich mein Kind wiederum nicht essen).
Wenn du den Eierlikör hingegen weglassen möchtest, so könntest du versuchen, stattdessen Schlagsahne zu verwenden (dieselbe Menge wie der Eierlikör). Ungesüßte Mandel-/Cashewmilch eignet sich aufgrund des fehlenden Fettgehalts eher weniger.
Ich denke aber, mit Sahne als Ersatz sollte der Kuchen problemlos gelingen.
In diesem Sinne wünsche ich dir gutes Gelingen und ich hoffe, der Kuchen kommt bei dir und deinen Lieben genauso gut an wie in meiner Familie 🙂
Herzliche Grüße,
Sabine alias Bumblebee