KETOGENE MAKI SUSHI
ENDLICH steht Sushi-Genuss zum Sattessen nichts mehr im Wege! Die leckeren Japan-Style-Röllchen funktionieren nämlich auch ganz ohne Reis perfekt. Also, nichts wie ran an die Stäbchen und losschlemmen….

Willkommen im kulinarischen Keto-Paradies 🤩

Kennst du das auch, dass dich gelegentlich ein solches Heißhunger-Gefühl auf bestimmte Speisen überkommt, die du zu Zeiten, als du dich noch nicht kohlenhydratarm ernährt hast, schon so unbändig geliebt hast? Zu solchen ehemaligen Lieblingsgerichten gehört für mich unumwunden Sushi! Früher hätte ich mich wahrlich einzig und allein von diesen köstlichen Reisröllchen ernähren können. 

Als ich kürzlich wie aus dem Nichts unglaublich starke Gelüste auf leckeres Sushi entwickelte, und die Option “Sündigen” und damit aus der Ketose zu purzeln für mich definitiv nicht in Frage kam, gab es also nur eines: hoch von der Couch und ab in die Küche zum Experimentieren….🤪

Dabei kam mir meine jahrelange Sushi-Expertise höchstwahrscheinlich sehr zugute, denn schon zu Reisesser-Zeiten habe ich unser Sushi ausschließlich selber hergestellt und meine Familie hat es mir jedes Mal schier aus der Hand gerissen, sodass ich oft sogar noch nachproduzieren musste, um selbst auch etwas von dem begehrten, überaus gesunden Essen zu erwischen.

Es war also nicht nur pures Glück, dass mir auf Anhieb ein ketogener Reisersatz gelang, der – verpackt in Algenblätter und mit herzhafter Füllung versehen – in Kombination mit allen anderen Zutaten ein absolutes Sushi-Vergnügen ist und prädestiniert dafür, mein Sushi-Verlangen perfekt zu stillen. Und das Ganze bei hitverdächtigen 0,4 Gramm Carbs pro Stück!

Das Tolle daran ist, dass die Keto-Makis sogar irgendwie noch besser sättigen als jene mit Reis…sie machen angenehm satt und zufrieden, allerdings ohne dass man nach dem Genuss ins “Suppenkoma” zu fallen droht.

Falls die Portionen im Rezept mit circa 16 Stück Maki-Sushi pro Person für dich also etwas zu groß dimensioniert sein, kannst du KH-technisch nochmal nach unten korrigieren…

Solltest du Sushi in deiner bisherigen Keto-Karriere ebenso vermissen wie ich das tat – hier kommt die Rettung 😉

Die Herstellung dieser Köstlichkeit ist nicht wirklich schwierig, bedarf allerdings ein klein wenig Übung. Du solltest also keinesfalls verzweifeln, wenn deine erste Rolle nicht perfekt ist – das war sie bei mir auch nicht. Aber nach zwei, drei Versuchen hast du (im wahrsten Sinn des Wortes) den Dreh garantiert raus. Es ist eben noch kein Sushi-Meister vom Himmel gefallen…. 😉

Ein kleiner Kniff am Rande: Niemals zu viel Füllung auf das Noriblatt packen, sonst wirst du nie und nimmer eine kompakte Rolle hinbekommen. Falls du bisher noch nicht allzu viel mit Sushi-Rollen am Hut gehabt hast, habe ich einige Bilder in der Rezeptanleitung dazu gepackt in der Hoffnung, dass meine verbale Erklärung des Sushirollens damit verständlicher wird.

Im nachstehenden Rezept habe ich übrigens ein Maki-Sushi-Dreierlei kreiert und dafür meine liebsten Varianten verwendet. Natürlich kannst du deine Rollen aber auch nach Lust und Laune und geschmacklichen Vorlieben füllen.

Für leckeres ketogenes Sushi, das dem Original nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich in nichts nachsteht, sind natürlich die Sushi-Grundzutaten ein absolutes Must: Noriblätter, Reisessig und ein wenig Sojasauce (die es glutenfrei gibt und die ich uneingeschränkt empfehlen kann).

Wie du eine wunderbare Sushimarinade, die superwichtig für den typischen Sushi-Geschmack ist, ganz einfach selbst herstellen kannst, verrate ich dir im Rezept.

Natürlich ist auch Wasabi ein Must-Have 😊 – die grüne, unglaublich scharfe (aber ebenso leckere) Paste gehört zu Sushi wie Tomatensauce zu Pizza.

Du findest alle von mir verwendeten Produkte unten nochmal aufgelistet.

Unbedingt erforderlich für das Gelingen und die nervenschonende Zubereitung ist eine Sushi-Matte.

Wie alle anderen Zutaten, gibt es diese auch in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen. Ich habe eine solche Sushimatte zuhause im Einsatz – supergünstig und hält einfach ewig.

Und damit kann’s eigentlich auch schon los gehen mit der Sushiproduktion! 😍

Ich wünsche dir gutes Gelingen und lass es dir schmecken! Über eine Nachricht/Kommentar würde ich mich wie immer sehr freuen,

alles Liebe,
Bumblebee

Maki Sushi – ketogen und lecker

Rezept von Bumblebee im Ketoland
Portionen

5

Portionen
ZubereitungszeitMinuten
Koch-/Backzeit

5

minutes

Diese Maki-Sushi mit dreierlei Füllung sind einfach fabelhaft! Sättigend, unglaublich lecker und all das bei nur 5,8 Gramm KH pro Portion (à 16 Stück).
Rezept ergibt 10 Rollen à 8 Stück = 80 Stück Maki-Sushi gesamt.

Zutaten

  • Für die Sushi-Marinade:
  • 9 EL Reisessig (90ml)

  • 3 EL Stevia-Erythrit (30g) (Süßkraft 1:1 wie Zucker)

  • 3 TL Salz (15g)

  • Für die “Reis”-Füllung:
  • 700g Blumenkohl (küchenfertig gewogen)

  • 60g Frischkäse natur

  • Für die Gurken-Lachs-Füllung:
  • 50g Gurke (geschält gewogen – ich verwende am liebsten die aromatischen Minigurken)

  • 80g Lachsfilet frisch (alternativ Räucherlachs verwenden)

  • Für die Avocado-Füllung:
  • 150g Hass-Avocadofruchtfleisch

  • Für die Tofu-Gurken-Füllung:
  • 50g Gurke, geschält gewogen

  • 100g Tofu natur

  • 1 TL Bumblebees Magic Spice Würzmischung (5g)

  • 1 EL Sojasauce glutenfrei

  • 2 EL Olivenöl

  • Außerdem:
  • 5 Stück Noriblätter

  • 20g Wasabi (ich verwende Mautner Markhof)

  • Sojasauce glutenfrei zum Tunken

  • Sushimatte zum Rollen

Zubereitung

  • Sushi-Marinade:
  • Reisessig, Stevia-Erythrit und Salz in einem Topf erhitzen, bis die Süße und das Salz sich vollständig aufgelöst haben.
    Vom Herd ziehen und abkühlen lassen.
  • Blumenkohl”reis”:
  • Blumenkohl in Stücke teilen und diese in einem Food Processor zu kleinen, etwa reiskorngroßen Stückchen zerkleinern. Dabei aufpassen, dass die Masse grobkörnig und nicht wie Mus wird – das geht recht schnell. Deshalb besser in Etappen arbeiten.
    Blumenkohl”reis” in einen großen Topf geben.
  • 2/3 der zubereiteten Sushimarinade zum Blumenkohl geben, und das Ganze circa 5 bis 7 Minuten auf hoher Stufe dünsten. KEIN zusätzliches Wasser zugeben, da der Blumenkohl noch etwas Flüssigkeit lässt.
    Topf von der Kochplatte ziehen und die Masse überkühlen lassen.
  • In den noch lauwarmen Blumenkohl”reis” den Frischkäse unterrühren. Die Masse sollte nun eine gut formbare Konsistenz haben. Sollte es noch allzu bröckelig sein, etwas mehr Frischkäse untermengen.
  • Füllungen:
  • Während der Blumenkohlreis abkühlt, bereiten wir die verschiedenen Füllungen zu.
    Geschälte Gurken in längliche, dünne Stifte von etwa 1cm Breite schneiden. Avocados ebenfalls in längliche Stücke schneiden und mit etwas Sushimarinade beträufeln, um das Braunwerden der Avocado zu verhindern.

    Tofu mit einer Küchenrolle gut ausdrücken, er sollte möglichst trocken sein. Tofu in längliche, schmale Stifte schneiden.
  • Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Tofustifte darin rundherum bei starker Hitze braten, bis sie Farbe nehmen. Magic Spice darüber streuen und vorsichtig rühren, bis alle Tofustücke mit dem Gewürz benetzt sind.
  • Nun die Sojasauce zugeben, Pfanne sofort von der heißen Kochstelle ziehen und den Würztofu abkühlen lassen.
  • Fertigstellung:
  • Jedes Noriblatt mit einer Schere quer halbieren, sodass pro Blatt zwei Blätter mit gleicher Breite, aber nur halber Höhe entstehen.
    Die restliche Sushimarinade zum Anfeuchten der Finger in einem Schüsselchen bereitstellen.
  • Nun jeweils eine Noriblatt-Hälfte auf die ausgebreitete Sushimatte mit der glatten Seite nach unten legen. Wichtig: das untere Ende muss bündig mit der Matte sein, damit das Einrollen auch gut funktioninert.
    Mit circa einem halben Teelöffel Wasabi hauchdünn bestreichen – dabei jeweils oben und unten rund 1 Zentimeter Rand frei lassen.
  • Im nächsten Schritt circa 2 bis 2,5 Esslöffel der Blumenkohlmasse gleichmäßig dünn auf der Wasabischicht verteilen und leicht andrücken.
  • Nun wahlweise entweder 1.) mit Avocado, 2.) mit Gurke und Tofu oder 3.) mit Gurke/Avocado und Lachs belegen.
    Dabei darauf achten, die Füllung auf das untere Drittel zu legen.
  • Jetzt kann gerollt werden 😉 Die Sushimatte mit beiden Händen am unteren Ende fassen und anheben, dabei das Noriblatt vorsichtig über die Füllung “einschlagen” und mit den Fingern den halb eingeschlagenen Rand der Matte leicht nach innen festdrücken. Dabei sollte der freie Rand rund 1 Zentmeter betragen. Gegebenenfalls (falls du zu viel Füllung erwischt hast wie auch am Foto abgebildet) überschüssige Füllung mit einem stumpfen Messer vorsichtig vom Rand kratzen.
    Einen Finger in die Sushimarinade tauchen und den freien Rand mit der Marinade benetzen. Das ist wichtig, damit das Verschließen der Sushirolle funktoiniert.
  • Nun die Sushimatte etwas lockern und behutsam, aber mit etwas Druck nach vorne rollen, sodass das gefüllte Noriblatt mit dem angefeuchteten unteren Rand verbunden wird.
    Mit der Matte einige Male hin- und herrollen, um die Rolle zu “festigen”.
    Rolle beiseite legen und mit allen weiteren Noriblättern gleich vorgehen.
  • Die fertigen Sushirollen mit einem scharfen Messer (ich finde, es funktioniert am besten mit einem gezackten Messer) in jeweils 8 Stücke portionieren.
  • Mit etwas Wasabi, glutenfreier Sojasauce und optional mit eingelegtem Ingwer servieren.

Anmerkungen

  • Dieses Maki-Sushi ist sehr sättigend, ohne allerdings den Magen zu belasten. Alternativ kann man natürlich kleinere Portionen mit weniger Maki-Sushis servieren.
  • Die Füllungen sind selbstverständlich variabel und lediglich Vorschlag. Sie können nach Lust und Laune variiert und invidiuell zusammengestellt werden.

Ich haben das ketogene Sushi mit folgenden Zutaten hergestellt:


Nährwerte:

Nährwerte je 100 Gramm:

91.6

Nährwerte pro Portion (bei 5 Portionen gesamt à 16 Stück):

253


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